Drohende Verbindlichkeiten aus zu Unrecht nicht abgeführten Sozialversicherungsbeiträgen, für die fälschlicherweise keine Rückstellungen gebildet wurden, können nicht im zwischenzeitlich i. S. v. § 6 Abs. 3 EStG unentgeltlich übertragenen Einzelunternehmen als nachträgliche Betriebsausgaben des früheren Betriebsinhabers geltend gemacht werden (FG Thüringen 23.11.21, 3 K 308/18; Rev. BFH III R 7/22).
Geschäftsführungsleistungen eines Gesellschafters an eine Praxisgemeinschaft sind nicht ohne weiteres Leistungen der Praxisgemeinschaft an ihre Gesellschafter. Leistungen im Rahmen der Praxisorganisation und der ...
Der Steuerpflichtige kann sich zur Darlegung der verkürzten tatsächlichen Nutzungsdauer eines zur Einkünfteerzielung genutzten Gebäudes (§ 7 Abs. 4 S. 2 EStG) jeder Darlegungsmethode bedienen, die im Einzelfall zur ...
Die letzte Fassung des BMF-Schreibens zu Zweifelsfragen beim IAB stammte aus 2017. Aufgrund zahlreicher Urteile und wegen der Ausdehnung der Investitionsfristen wegen der Coronapandemie hat das BMF nun eine überarbeitete Fassung vorgelegt (BMF 15.6.22, IV C 6 - S 2139-b/21/10001:001).|
Wird in einem Werbemittel der Praxis mit einem angestellten (Zahn-)Arzt geworben, ohne auf das Angestelltenverhältnis hinzuweisen, liegt ein Verstoß gegen die Berufsordnung (hier: für Zahnärzte) vor, was einen ...
Zwischen den Erscheinungsterminen der gedruckten Ausgabe von PFB Praxis Freiberufler-Beratung halten wir Sie regelmäßig online auf dem Laufenden. Hier ist – jeweils nur kurz angerissen – eine Auswahl der ...
IWW-Webinare Nießbrauch als attraktives Gestaltungsmodell
Der Nießbrauch ist eines der vielseitigsten Instrumente der vorausschauenden Vermögensnachfolgeberatung. Die beiden IWW-Webinare am 22.04.2026 und am 29.04.2026 bieten Ihnen das nötige Spezialwissen, um rechtssicher zu beraten. Bringen Sie sich in nur 2 x 2 Stunden auf den neuesten Stand!
In zwei aktuellen Heften beleuchtet GStB das Thema „Betriebsveräußerung und Betriebsaufgabe“. Dabei werden häufige steuerliche Fallstricke aufgedeckt und Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Anschauliche Fallbeispiele und Praxistipps erleichtern die Umsetzung in die Beratungspraxis.
Abfindung oder Rentner-GmbH – was ist der Königsweg?
Was tun, damit Pensionszusagen für den ausscheidenden Geschäftsführer nicht zum Deal Breaker werden? Das IWW-Webinar am 20.04.2026 stellt Ihnen die zwei gängigen Gestaltungsoptionen vor, zeigt Vor- und Nachteile auf und gibt klare Handlungsempfehlungen. Erläutert am praktischen Fall!
Der Vorsteuerabzug aus einer Rechnung setzt zwei Dinge voraus: den (unternehmerischen) Leistungsbezug sowie den Zugang der Rechnung. Dabei unterscheidet § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG für den Leistungsbezieher nicht danach, ob der Leistende die USt schon bei Leistungserbringung (Soll-Besteuerung nach § 13 Abs. 1 Nr. 1a, § 16 UStG) oder als Ist-Versteuerer (§ 20 UStG) erst mit Vereinnahmung des Entgelt versteuert. Nach einer Entscheidung des EuGH (10.2.22, C-9/20) wird sich das jedoch zeitnah ändern, was auch ...