· Fachbeitrag · Künstliche Intelligenz
KI-Wissensmanagement im Planungsbüro — So heben Sie Ihren Wissensschatz (Teil 2)
von Timo Bilhöfer, Architekt und KI-Berater für Planungsbüros, TAB Studio, Berlin
Informationen bilden die eigentliche Wertschöpfung eines Planungsbüros. Täglich entstehen Unmengen an Dateien, die oft unstrukturiert auf Servern liegen. Dabei enthalten sie unser gesamtes Projekt- und Fachwissen. Künstliche Intelligenz macht diesen Wissensschatz durchsuchbar und befragbar. Nachdem Teil 1 der kleinen Beitragsserie Grundlagen klärte, erfahren Sie in Teil zwei, wie Sie Datenbanken und lokale KI-Modelle praktisch einsetzen.
Warum datenbankbasiertes Arbeiten überlegen ist
Wer im Büroalltag schon einmal nach dem perfekten Ablageort für eine Datei gesucht hat, stößt unweigerlich auf ein altbekanntes Dilemma.
Beispiel — Dateibasierte Ablage stößt an Grenzen |
Julia hat ein Detail gezeichnet. Nachdem das Büro beschlossen hat, solches Wissen strukturiert abzulegen, sucht sie einen Ort, um das Detail wiederauffindbar abzulegen; und zwar sowohl für Mensch als auch für KI-Sprachmodell. Es ist ein Holzbaudetail – also liegt es nahe, es im Ordner „Holzbaudetails“ abzulegen. Es ist aber auch ein Dachanschluss-Detail. Sollte sie es daher doch eher in „Attika-Details“ ablegen? Oder vielleicht doch in „Fassadendetails“, weil die Fassade in dem Detail entworfen ist? |
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