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·Fachbeitrag ·Auftraggeberberatung

Nur 7 Prozent Umsatzsteuer auf Hausanschlüsse fällig

| Bauherren sollten Rechnungen der für die Wasserbereitstellung erforderlichen Hausanschlusses nur akzeptieren, wenn darauf der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent ausgewiesen ist. Die meisten Unternehmen schlagen auf ihre Nettorechnung derzeit noch 19 Prozent auf. Damit beugen sie sich zwar der Ansicht der Finanzverwaltung, negieren aber eine steuerzahlerfreundliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH). |

 

PRAXISHINWEIS | Der BGH hat schon im Jahr 2012 entschieden, dass für einen Hausanschluss generell der ermäßigte Umsatzsteuersatz gilt (BGH, Urteil vom 18.4.2012, Az. VIII ZR 253/11, Abruf-Nr. 121721). Die Finanzverwaltung will diesen aber nur gewähren, wenn der Anschluss von dem Unternehmen gelegt wird, das auch das Wasser liefert. Privathaushalte oder andere nicht zum Vorsteuerabzug berechtigte Leistungsempfänger sollten auf der Berechnung des ermäßigten Steuersatzes bestehen bzw. die Korrektur bezahlter Rechnungen verlangen.

 
Quelle: Ausgabe 11 / 2015 | Seite 2 | ID 42866204