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    02.02.2026 · Fachbeitrag aus EE · Europäisches Nachlasszeugnis

    Europäisches Nachlasszeugnis: Der Einwand gegen den zu bescheinigenden Sachverhalt

    Das Europäische Nachlasszeugnis (ENZ) (Art. 62 ff. EUErbVO) dient der Vereinfachung der Abwicklung von Erbsachen mit grenzüberschreitendem Bezug innerhalb der Mitgliedstaaten. Ausgangspunkt mehrerer streitbarer Fragen in diesem Kontext ist die Regelung und Auslegung des Art. 67 Abs. 1 UAbs. 2 Buchst. a) EuErbVO, die durch eine aktuelle EuGH-Entscheidung an Dynamik gewonnen hat.  > lesen

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    27.03.2026 · Urteilsbesprechung aus VE · Prozesspraxis

    Bindungswirkung bei Vollstreckungserinnerungen: BGH stärkt Rechtskraft

    In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass Gerichtsvollzieher eine Vollstreckung wegen ausländischer Restschuldbefreiung verweigern. Gläubiger riskieren dann im Zweifel jahrelange Instanzenkämpfe, wenn Gerichte eigene rechtskräftige Beschlüsse ignorieren. Der BGH macht damit Schluss, indem er erklärt, dass Entscheidungen im Zwangsvollstreckungsverfahren über eine Erinnerung nach § 766 ZPO materielle Rechtskraft entfalten, sofern sie eine sachliche Entscheidung enthalten. Das betrifft ...  > lesen

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    03.08.2026 · Fachbeitrag aus FMP · Kostenrecht

    Ende der Erstattung von Bonitätskosten oder: „Totgesagte leben länger“

    Die Forderungseinziehung wird zunehmend auf den Grundlage von Informationen über die Leistungswilligkeit und -fähigkeit gestaltet. Neben konkreten Informationen zum Arbeitsgeber oder einer Kontoverbindung werden auch Scores eingesetzt, die Auskunft darüber geben sollen, welche Zahlungswahrscheinlichkeit besteht. Scores beruhen auf einer Mehrzahl von beurteilungsrelevanten Parametern, wie Zahlungsstörungen in der Vergangenheit, Dauer von diversen Bankverträgen, laufenden Kredite und deren ... > lesen

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    31.07.2026 · Fachbeitrag aus VVP · Bilanz

    Nachbetreuungsrückstellung: Allgemeine „Bemühensklauseln“ genügen nicht

    Die meisten Versicherungsvermittler kümmern sich nach einem Vertragsschluss um die Vertragsnachbetreuung. Das kostet zukünftig Geld, weshalb für den erwarteten Aufwand bei Bilanzierung eine Rückstellung gebildet wird. Das ist aber nur zulässig, wenn eine rechtliche Verpflichtung zur Nachbetreuung besteht. Damit kommt es in der Praxis auf eine hinreichend konkrete vertragliche Verpflichtung zur Nachbetreuung an. Aus diesem Grund hat das FG Schleswig-Holstein jüngst die Bildung einer ...  > lesen

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    02.03.2026 · Nachricht aus VB · Bußgelder

    Geldauflagen sind bei Insolvenz rückforderbar – aber nicht von der empfangenden gemeinnützigen Einrichtung

    An gemeinnützige Einrichtungen gezahlte gerichtliche Geldauflagen können zurückgefordert werden, wenn über das Vermögen des Beschuldigten das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Adressat der Rückforderung ist aber nicht die gemeinnützige Einrichtung. Das hat das OLG Frankfurt in einer jetzt rechtskräftig gewordenen Entscheidung klargestellt. > lesen

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