26.08.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Gesetzesvorhaben
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist in Kraft, die politische Diskussion damit vorerst beendet. Für Planungsbüros beginnt nun jedoch erst die eigentliche Arbeit. Denn die Änderungen greifen nicht ab einem einheitlichen Stichtag. Einige Vorschriften gelten bereits seit dem 29.07.2026, andere erst ab 2027, 2028 oder 2030. Hinzu kommt, dass die Pflichten an unterschiedliche Projektmerkmale und Zeitpunkte anknüpfen. PBP führt Sie in einer dreiteiligen Serie durch den Pflichten- und ...
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25.08.2026 · Nachricht aus PBP · Objektbetreuung
Die Leistungen des Architekten im Rahmen der Objektbetreuung sind nicht abnahmefähig. Für den Beginn der Verjährung kommt es auf die Vollendung der Lph 9 an. Das hat das KG Berlin entschieden.
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24.08.2026 · Nachricht aus PBP · Anrechenbare Kosten
Ein Architekt genügt seiner Erstdarlegungslast, wenn er aufgrund der ihm zugänglichen Unterlagen und Informationen den Anteil der anrechenbaren Kosten sorgfältig schätzt, für die ihm sein Auftraggeber die notwendigen Auskünfte vorenthalten hat. Erst wenn der Auftraggeber die Schätzung substanziiert bestritten hat, obliegt es dem klagenden Architekten, seinen Sachvortrag zu den Berechnungsgrundlagen ggf. zu ergänzen. Das hat das OLG Celle zur Abrechnung eines Lph 8-Auftrags klargestellt.
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24.08.2026 · Nachricht aus PBP · Datensouveränität
Am 24.06.2026 wurde die Architekturkooperative eG (ARKO) gegründet. Ziel ist es, die digitale Selbstbestimmung und Wettbewerbsfähigkeit von Planungsbüros zu stärken. Vorbild ist das genossenschaftliche Modell der DATEV: eine IT-Infrastruktur in berufsständischer Hand, die Unabhängigkeit sichert und gemeinsame Standards etabliert.
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23.08.2026 · Nachricht aus PBP · Gesetzesvorhaben
Das Bundesfinanzministerium hat am 18.08.2026 den offiziellen Referentenentwurf für das Einkommensteuerreformgesetz 2027 vorgelegt. Im Gegensatz zur – an einige Medienhäuser durchgestochenen – ersten inoffiziellen Fassung fehlen im offiziellen Entwurf (Abruf-Nr. 255549) Regelungen, wonach Freibetrag und Tarifermäßigungen für Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften und aus Betriebsveräußerungen und -aufgaben entfallen sollen.
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17.08.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Betriebshaftpflicht
Das Thema Verjährung haben Planer bisher meist nur aus zwei Dimensionen betrachtet: Die Verjährung von eigenen Honoraransprüchen und die Verjährung von Schadenersatzansprüchen gegen das Büro und/oder ausführende Unternehmen. Doch es gibt auch eine dritte Verjährungs-Dimension. Sie hat das OLG Düsseldorf ins Blickfeld gerückt: Es können auch Ansprüche gegen den Haftpflichtversicherer verjähren, wenn man einen (drohenden) Schadenfall nicht oder zu spät meldet. „Meldungsanlass“ ...
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31.07.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Künstliche Intelligenz
Seit dem 02.08.2026 gelten die Transparenz- und Kennzeichnungspflichten aus Art. 50 KI-VO für KI-generierte Inhalte. Besonders Planungsbüros laufen Gefahr, Visualisierungen zu erstellen, die als „Deepfakes“ kennzeichnungspflichtig sind. Ein fehlendes Label fällt sofort auf – das macht Verstöße leicht angreifbar. Der folgende Beitrag zeigt, welche Pflichten jetzt gelten und wie Sie diese umsetzen können.
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31.07.2026 · Nachricht aus PBP · Büromanagement
Für mittelgroße Büros zeigen die Deregulierungsbemühungen der Bundesregierung erste Wirkung: Die Pflicht zur Bestellung eines Sicherheitsbeauftragten besteht nur noch für Büros mit mindenstens 50 Beschäftigten. Möglich macht dies eine Novellierung von § 22 SGB VII. Zuvor lag die Schwelle bei 20 Beschäftigten.
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31.07.2026 · Nachricht aus PBP · Gesetzgebung
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist am 28.07. im BGBl veröffentlicht worden. Es ändert das Gebäudeenergiegesetz umfassend und setzt zugleich wesentliche Vorgaben der europäischen Gebäuderichtlinie um.
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30.07.2026 · Nachricht aus PBP · Lph 6
Aufträge sind grundsätzlich produktneutral auszuschreiben. Eine Ausnahme vom Grundsatz der Produktneutralität besteht, wenn dies durch den Auftragsgegenstand sachlich gerechtfertigt ist und vom Auftraggeber dafür nachvollziehbare objektive und auftragsbezogene Gründe angegeben wurden, solche Gründe tatsächlich vorhanden sind und die Bestimmung andere Bieter nicht diskriminiert. Das hat die Vergabekammer des Bundes verlautbart.
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