· Fachbeitrag · Technische Ausrüstung
Qualität der Ausführungsplanung (Teil 5): Lösungsvorschläge zur Konfliktvermeidung
von Prof. Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Martin Vielhauer, Honorarsachverständiger für Technische Ausrüstung, München
Zu keinem Zeitpunkt streiten TA-Planer und Baufirmen mehr als bei der Übergabe der TA-Ausführungsplanung. Woran liegt das und wie lässt sich dies ändern? In den Teilen 1 bis 4 dieser Reihe wurden die typischen Konfliktfelder der Lph 5 analysiert – von unklaren Schnittstellen bis hin zu fehlender Planungstiefe. Teil 5 geht nun einen Schritt weiter: Welche konkreten Maßnahmen verbessern die Zusammenarbeit an diesem kritischen Punkt und wie lässt sich die Qualität der Ausführungsplanung nachhaltig steigern?
Konzentration auf Teilleistung e)
Die Teilleistung e) der Lph 5 spielt bei richtiger Ausführung eine zentrale Rolle für die Qualität der Ausführungsplanung. Sie bildet die letzte Planungsleistung des TA-Planers nach HOAI und entscheidet maßgeblich über die Vollständigkeit und Umsetzbarkeit der Planung vor Übergabe an die Ausführung (vgl. u. a. PBP 05/2021, Seite 18 → Abruf-Nr. 47357185). Die HOAI beschreibt sie wie folgt:
Die HOAI im Wortlaut: Teilleistung 5e) im Leistungsbild TA |
Fortschreiben der Ausführungsplanung auf den Stand der Ausschreibungsergebnisse und der dann vorliegenden Ausführungsplanung des Objektplaners, Übergeben der fortgeschriebenen Ausführungsplanung an die ausführenden Unternehmen. |
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