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  • · Fachbeitrag · Planungsorganisation

    Planungsabläufe in Lph 2: Entscheidungsmanagement führt zu schnellerer Planung

    von Dipl.-Ing. und Architekt Klaus D. Siemon, Osterode

    Bei vielen Projekten sind es nicht nur zähflüssige Abläufe und Verzögerungen, die Planungsbüros viel Geld kosten. Ständig ändern Auftraggeber auch schon getroffene fachliche Entscheidungen. Dieses ungünstige Szenario ist aber nicht in Stein gemeißelt. Erfahren Sie an einem „Echtfall“ (Verwaltungsgebäude), wie und mit welchen fachlichen Entscheidungen Sie schon in der Lph 2 Planungssicherheit schaffen, die Erstellung von Varianten im Entwurf vermeiden und allenfalls honorarpflichtige Planungsänderungen zulassen.

    Die (häufige) planerungünstige Ausgangslage in der Lph 2

    Die meisten Projekte sind dadurch geprägt, dass sich der Auftraggeber die Lph 2 möglichst lange offenhalten will. Clevere Auftraggeber verfolgen damit das Ziel, an den Planer während der Lph 2 ständig noch – als Varianten verkleidete – neue Ideen heranzutragen, ohne dass dafür Änderungshonorar anfällt. Es gibt aber auch Auftraggeber, die aufgrund ihrer eigenen Organisation schlicht nicht in der Lage sind, zügig und endgültig zu entscheiden, und das Projekt voranzubringen.

    Das Heft des Handelns selber in die Hand nehmen

    Was liegt da näher, als das Heft selbst in die Hand zu nehmen und die fachlichen Entscheidungstermine so zu steuern, dass bereits in der Lph 2 hinreichend klar ist, was konkret geplant werden soll. Die Vorteile liegen auf der Hand: