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  • · Fachbeitrag · Projektmanagement

    IPA in der Praxis (Teil 2): Wie bewerben Sie sich aussichtsreich für ein IPA-Projekt?

    von Dipl.-Ing. Gunnar Schuchhardt (Bauingenieurwesen) IPA-Berater und Coach; Gründer der Beratungsgesellschaft Condots

    Viele Fachbeiträge rund um IPA erläutern, warum das Modell grundsätzlich sinnvoll ist. Der zweite Teil dieser Beitragsreihe setzt an einem anderen Punkt an: Bei der Verantwortung, die Entscheider in Planungsbüros übernehmen müssen, bevor sie sich für ein IPA-Projekt bewerben. Denn bei IPA-Verfahren entscheidet nicht der Preis, sondern ein projektspezifisches Gesamtangebot, das Lösungskompetenz, Teamfähigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit überzeugend vereint. 

    IPA-Bewerbung ist keine klassische Akquise

    Die Integrierte Projektabwicklung (IPA) hat in Deutschland in kurzer Zeit deutlich an Bedeutung gewonnen. Immer mehr öffentliche Auftraggeber nutzen IPA. Erste Projekte sind erfolgreich abgeschlossen, weitere befinden sich in Ausschreibung oder Umsetzung. Spätestens mit diesen Praxiserfahrungen ist klar: IPA ist kein theoretisches Modell mehr, sondern Teil der realen Vergabepraxis.

     

    Nachdem der erste Teil dieser Reihe erläutert hat, wie IPA in der Umsetzung tatsächlich funktioniert – mit ihren Chancen, aber auch mit hohen Anforderungen an Zusammenarbeit, Rollenverständnis und Entscheidungsfindung, setzt dieser zweite Beitrag bewusst einen Schritt früher an – bei der Bewerbung. Denn IPA-Vergabeverfahren sind keine klassischen Verfahren. Sie sind mehr ein Realitätstest für echte Kollaborationsbereitschaft, für Weiterentwicklung und für das bewusste Verlassen von Silodenken hin zu einer gemeinsamen Gesamtverantwortung im Team mit weiteren Partnern und dem Auftraggeber.