· Fachbeitrag · Honorarmanagement
Vorausschauendes Risikomanagement bei Pauschalhonoraren: So kann es aussehen
Pauschalhonorare sind nur auf den ersten Blick reizvoll. Spätestens wenn sich im Verlauf des Projektes die Geschäftsgrundlage ändert – etwa durch Planungsänderungen oder Verzögerungen –, werden sie zu einem erheblichen Risikofaktor. Daher ist es zwingend erforderlich, dass Sie für solche Fälle frühzeitig vertragliche Vorsorge treffen. PBP nennt die Knackpunkte und unterstützt Sie mit einer Risiko-Checkliste.
Vertragsregelungen sind das entscheidende Werkzeug
Die HOAI enthält zu Pauschalhonoraren und insbesondere bei Verzögerungen keine Regelungen. Wird ein Pauschalhonorar ohne hinreichend definierte Geschäftsgrundlage vereinbart, trägt Ihr Planungsbüro ein erhebliches Risiko. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass bereits bei Vertragsschluss eine konkrete Ausgangslage (= Geschäftsgrundlage) vereinbart wird. Diese muss hinreichend inhaltlich definiert sein. Ist das nicht der Fall, haben Sie nur geringe Chancen auf spätere Anpassungen des Honorars.
Entscheidend ist, dass Sie für alle Punkte, die bei Pauschalhonorarvereinbarungen relevant sind, eine konkrete inhaltliche Leistungsvereinbarung treffen. Insbesondere bei langlaufenden Projekten ist das wichtig. Idealerweise werden diese Regelungen bereits bei Vertragsabschluss festgelegt, da zu diesem Zeitpunkt Ihre Verhandlungsposition am stärksten ist. Als Planer sollten Sie diese Punkte daher bereits in der Vertragsanbahnung aktiv einbringen.
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