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Prognose von BauInfoConsult: Welche Effekte hat Corona auf die Baukonjunktur in 2020?

| Der Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Natürlich ist es schwer abzuschätzen, welche Auswirkung die Pandemie auf die Baubranche haben wird. Die Spezialisten für Bauwirtschaftsdaten von BauInfoConsult haben es trotzdem versucht. Sie haben zwei Prognoseszenarien entwickelt. |

 

Prognose 1: Milde Corona-Effekte bremst Bauwirtschaft nur etwas ein

Die OECD hat Anfang März zwei verschiedene Prognoseszenarien veröffentlicht, welche Effekte die Pandemie auf die Konjunktur haben könnten ‒ sowohl weltweit, als auch bezogen auf die G20-Länder. Dabei geht das erste Szenario von einem eher „milden“ Verlauf der Coronakrise aus: Unter der Annahme, dass die Verbreitung von SARS-CoV-2 in China ihren Höhepunkt im ersten Quartal 2020 erreicht haben und Ausbrüche in anderen wirtschaftsstarken Ländern ebenfalls zum Quartalsende einigermaßen unter Kontrolle gebracht werden, geht die OECD von einem Rückgang des weltweiten Wachstums um 0,5 Prozentpunkte aus. Ausgehend von der Korrelation zwischen BIP, Bauinvestitionen sowie Bauvolumen würde dieses magere Wachstum der heimischen Wirtschaft von 0,3 Prozent nur leichte Effekte auf die Leistung der Bauwirtschaft haben. Allerdings scheint dieses Gesamtszenario mit milden Corona-Effekten von Tag zu Tag immer unwahrscheinlicher zu werden, da mittlerweile Europa China als Hot-Spot der Pandemie abgelöst hat.

 

Prognose 2: Heftige Effekte drücken auch Bauwirtschaft ins Minus

Da die aktuellen Entwicklungen leider darauf deuten, dass die europäischen Wirtschaften wahrscheinlich massive Schockzustände erleiden werden, ist für BauInfoConsult das zweite und damit ungünstigere Prognoseszenario wahrscheinlicher. Dabei geht die OECD von merklichen Angebots- und Nachfrageeinbrüchen in den fortschrittlichen Volkswirtschaften der nördlichen Hemisphäre aus. Für diesen Fall prognostiziert die OECD ein Schrumpfen der Wirtschaft um 0,2 Prozent sinken. Das deutsche BIP könnte mit einem Minus von 0,3 Prozent ebenfalls in eine leichte Rezession schliddern.

 

In so einem Fall würde die Bauwirtschaft ebenfalls mit leicht negativen 2020er Ergebnissen kämpfen müssen. Die Bauinvestitionen werden um 0,4 Prozent und das Bauvolumen um 0,5 Prozent zurückgehen. Damit würden das Bauvolumen unter diesen Prognosevoraussetzungen in 2020 bei etwa 323 Milliarden Euro und das Bauvolumen bei ca. 428 Milliarden Euro liegen.

 

Weiterführender Hinweis

Quelle: ID 46414640