Das LSG Celle-Bremen hat entschieden, dass der Unfallversicherungsschutz bei einer Geschäftsreise auch nach einem wenige Stunden dauernden privaten Abendessen wieder aufleben kann. Die im Anschluss an das Treffen angetretene Fahrt in das Übernachtungshotel stehe wieder unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung; ein Unfall kann als Arbeitsunfall angesehen werden, so das Landessozialgericht.
Die Einkommensgrenze für Minijobber wurde zum 1. Januar 2013 auf 450 Euro pro Monat angehoben, die Gleitzone für Midijobs auf 850 Euro ausgedehnt. Für Beschäftigungsverhältnisse, die seit dem 1. Januar 2013 neu ...
Mobbing am Arbeitsplatz und seine gesundheitlichen Folgen sind weder als Berufskrankheit noch als Arbeitsunfall von der gesetzlichen Unfallversicherung zu entschädigen. Dies hat das LSG Hessen entschieden.
Ein gewichtiges Indiz für die sozialversicherungspflichtige abhängige Beschäftigung eines EDV-Systemingenieurs im Bereich der Beratung und Unterstützung des Managements ist der Umstand, dass der Vertragsgegenstand derart unbestimmt ist, dass er sich erst durch weitere Vorgaben oder eine weitere Eingliederung in den Projektbetrieb konkretisieren lässt. Das hat das LSG Baden-Württemberg klargestellt.
Die „Aufwandsentschädigung“, die eine Krankenkasse an ihre Innendienstmitarbeiter für die selbstständige Tätigkeit der Werbung neuer Mitglieder zahlt, ist nicht zwangsläufig beitragspflichtiges Arbeitsentgelt.
Die Konjunktur hat 2012 weiter angezogen – mit unterschiedlichen Folgen für die Sozialversicherung: Rechengrößen und Grenzwerte sind gestiegen, die Beitragssätze in der Rentenversicherung gefallen.
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Das BMF hat die Aufteilungsmaßstäbe für die einheitlichen Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitnehmer in eine ausländische Sozialversicherung leisten, für 2013 angepasst.