05.01.2026 · Urteilsbesprechung aus KP · Elektronischer Rechtsverkehr
Steuerberater, die in der frühen Phase der beSt-Einführung Klagen nach § 47 Abs. 2 FGO in Papierform beim FA anbringen, können sich jedenfalls bis zur Veröffentlichung erster entgegenstehender Entscheidungen in einem unverschuldeten Rechtsirrtum befinden. Daher ist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren. Damit stärkt der BFH den effektiven Rechtsschutz in einer zuvor ungeklärten verfahrensrechtlichen Konstellation zur Nutzungspflicht des besonderen elektronischen ...
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02.01.2026 · Nachricht aus KP · Elektronischer Rechtsverkehr
Steuerberater und Steuerberatungsgesellschaften müssen das beSt auch dann zwingend nutzen, wenn sie eine Klage fristwahrend beim FA nach § 47 Abs. 2 FGO anbringen. Eine Faxklage ist für diese „professionellen Einreicher“ seit 1.1.23 formunwirksam (BFH, 7.10.25, IX R 7/24). Zugleich lehnt der BFH Wiedereinsetzung und eine verlängerte Klagefrist wegen angeblich unklarer Rechtsbehelfsbelehrung ab.
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29.12.2025 · Nachricht aus KP · Berufsstand
Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) hat eine neue deutschlandweite Börse für Ausbildungs- und Praktikumsplätze ins Leben gerufen. Steuerberaterinnen und Steuerberater, die ihre offenen Ausbildungsplätze, einschließlich solcher im Rahmen eines Studiums oder einer betrieblichen Umschulung, sowie Werkstudentenstellen und Praktika anbieten möchten, können diese kostenlos über https://initiative-gemeinsam-handeln.de/stellenboerse im Stellenformular eintragen.
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22.12.2025 · Nachricht aus KP · Verfahrensrecht
Der BFH hat bezüglich der vor dem 1.1.25 geltenden Rechtslage entschieden, dass wenn innerhalb der Drei-Tages-Frist des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO an zwei Tagen planmäßig keine Post zugestellt wird und am dritten Tag die Post vom ersten zustellungsfreien Tag nachgeliefert wird, die Bekanntgabevermutung entkräftet ist (BFH 29.7.25, VI R 6/23).
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19.12.2025 · Fachbeitrag aus KP · Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz verändert die rechts- und steuerberatenden Berufe grundlegend. Sie verspricht Effizienz und Entlastung, wirft zugleich aber Fragen nach Verantwortung, Haftung und Datenschutz auf. Der sachgerechte Umgang mit dieser Technologie erfordert klare Regeln, sorgfältige Kontrolle und fundierte fachliche Kompetenz.
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16.12.2025 · Fachbeitrag aus KP · Internetbewertungen
Werturteile über anwaltliche Tätigkeiten sind als Ausprägung der verfassungsrechtlich garantierten Meinungsfreiheit auch dann zulässig, wenn sie in harschem Tonfall erfolgen (OLG Stuttgart 29.9.25, 4 U 191/25).
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