Der BFH hat entschieden, dass eine Nichtigkeitsklage, mit der lediglich eine Verletzung der Pflicht zur Vorlage an den Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) geltend gemacht wird, nicht zulässig ist. Dadurch wird der Weg zum Bundesverfassungsgericht vereinfacht. Denn Kläger, die der Auffassung sind, der BFH habe ihren Fall zu Unrecht nicht dem EuGH zur Vorabentscheidung einer Unionsrechtsfrage vorgelegt und sie hierdurch ihrem gesetzlichen Richter entzogen, können unmittelbar mit einer Verfassungsbeschwerde ...
Laut FG Münster spricht die allgemeine Lebenserfahrung dafür, dass ein einem Alleingesellschafter-Geschäftsführer (GGf) von der GmbH zur Nutzung überlassenes betriebliches Fahrzeug auch privat genutzt wird.
Wie der BFH mit Urteil vom 17.08.2023 (III R 59/20) entschieden hat, können Aufwendungen, die ein Ferienimmobilienanbieter tätigt, damit ihm die Eigentümer von Ferienimmobilien diese zur Vermietung an Reisende ...
Bei einem zu mindestens 10 % an der GmbH beteiligten Gesellschafter ist der Ausfall einer wertlosen Regressforderung aus einer stehengelassenen Bürgschaft zu 100 % als Verlust bei den Einkünften nach § 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 7 i. V. m. Abs. 4 EStG zu berücksichtigen. Dies hat der BFH erst jüngst mit seinem Urteil vom 20.6.23 (IX R 2/22, DStR 23, 1882) klargestellt. Das Urteil ist zur Rechtslage vor Einführung des § 17 Abs. 2a EStG ergangen und enthält für die Praxis äußerst interessante ...
Infolge der fortschreitenden Globalisierung und Digitalisierung entfalten immer mehr inländische Steuerpflichtige weltweit umfangreiche und nicht nur kurzweilige Geschäftsaktivitäten. Dabei handelt es sich längst ...
Die erweiterte gewerbesteuerliche Kürzung gemäß § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG hat sich zu einem ständigen Brennpunkt in der steuerlichen Gestaltungsberatung entwickelt. Der folgende praktische Fall stellt die jüngsten ...
In zwei aktuellen Heften beleuchtet GStB das Thema „Betriebsveräußerung und Betriebsaufgabe“. Dabei werden häufige steuerliche Fallstricke aufgedeckt und Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Anschauliche Fallbeispiele und Praxistipps erleichtern die Umsetzung in die Beratungspraxis.
IWW-Webinare Nießbrauch als attraktives Gestaltungsmodell
Der Nießbrauch ist eines der vielseitigsten Instrumente der vorausschauenden Vermögensnachfolgeberatung. Die beiden IWW-Webinare am 22.04.2026 und am 29.04.2026 bieten Ihnen das nötige Spezialwissen, um rechtssicher zu beraten. Bringen Sie sich in nur 2 x 2 Stunden auf den neuesten Stand!
Abfindung oder Rentner-GmbH – was ist der Königsweg?
Was tun, damit Pensionszusagen für den ausscheidenden Geschäftsführer nicht zum Deal Breaker werden? Das IWW-Webinar am 20.04.2026 stellt Ihnen die zwei gängigen Gestaltungsoptionen vor, zeigt Vor- und Nachteile auf und gibt klare Handlungsempfehlungen. Erläutert am praktischen Fall!
Wer GmbHs betreut, weiß: Es reicht nicht, nur die aktuelle Gesetzgebung, Urteile und Verwaltungsschreiben im Blick zu haben. Um für Ihre Mandanten das Optimum herauszuholen, braucht es passgenaue Handlungsstrategien. Deshalb hat die Redaktion der GStB für Sie eine Sonderausgabe zusammengestellt mit direkt nutzbaren Gestaltungen zu aktuellen Beratungsschwerpunkten. Sie erfahren darin, ob es lukrativer ist, Gewinne auszuschütten, „abzusaugen“ oder dem Gesellschafter über Verrechnungskonten zur Verfügung zu ...