07.11.2014 · Nachricht · Bundesverfassungsgericht muss klären
Der VI. Senat des BFH hat dem Bundesverfassungsgericht folgende Frage vorgelegt: Ist es mit dem Grundgesetz vereinbar, dass nach § 9 Abs. 6 EStG Aufwendungen des Steuerpflichtigen für seine erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, keine Werbungskosten sind, wenn diese Berufsausbildung oder dieses Erststudium nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet (BFH 17.07.14, VI R 2/12 und VI R 8/12).
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30.10.2014 · Fachbeitrag ·
Werbungskosten
Aufwendungen, die einem Arbeitnehmer durch eine beruflich begründete Bewirtung von Personen entstehen, können grundsätzlich als Werbungskosten abgezogen werden, da sie durch das Arbeitsverhältnis veranlasst sind.
30.10.2014 · Fachbeitrag ·
Gesellschafter-Geschäftsführer
Was die Gesetzgebung nicht schafft, bekommt der I. Senat des BFH inzwischen mit seiner jüngsten Rechtsprechung zur verdeckten Gewinnausschüttung hin: Bei Pensionsabfindungen droht betroffenen ...
30.10.2014 · Fachbeitrag ·
Abgeltungsteuer
Der BFH hat erstmals geklärt, unter welchen Voraussetzungen bei Darlehen zwischen Angehörigen bzw. bei einer Gesellschafterfremdfinanzierung an Stelle des Abgeltungsteuersatzes von 25 % der Regelsteuersatz zur Anwendung kommt. Während der BFH bei der Gesellschafterfremdfinanzierung bei Beteiligungen von mindestens 10 % den Abgeltungsteuersatz grundsätzlich ausschließt, reicht ihm bei Darlehen zwischen Angehörigen die Angehörigeneigenschaft i.S. des § 15 AO nicht aus, um den Abgeltungsteuersatz ...
30.10.2014 · Fachbeitrag ·
Kapitalgesellschaften
Auch im Fall einer Nachtragsliquidation ist der Veräußerungsverlust nach § 17 EStG in dem Zeitpunkt realisiert, in dem mit einer Auskehrung von Gesellschaftsvermögen nicht mehr zu rechnen ist (BFH 1.7.
29.10.2014 · Fachbeitrag ·
Kapitalgesellschaften
Poolvereinbarungen sind als Instrumente zur Interessenbündelung im Aktienrecht und im Insolvenzrecht etabliert. Sie bergen aber auch unter steuerlichen Gesichtspunkten enormes Gestaltungspotenzial und werden sogar im ...
29.10.2014 · Fachbeitrag ·
Umsatzsteuer
Das „Kroatiengesetz“ hat ganz versteckt zu erheblichen Änderungen im Umsatzsteuerrecht geführt. Über die Neuerungen zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers haben wir bereits ausführlich berichtet (GStB 14, 363 ff.). Auch die weiteren Änderungen haben es aus Beratersicht „in sich“, sind aber zum Teil sehr speziell. Besonders relevant sein dürften die Änderungen bei „E-Leistungen“, bei Leistungen über öffentliche Netze und bei der Mindestbemessungsgrundlage. Hierzu die wichtigsten ...