Wer ein Unternehmen gründet mit dem Ziel, nachhaltig Umsätze zu erwirtschaften, dem steht grundsätzlich der Vorsteuerabzug aus existenzgründungsbezogenen Kosten zu. Der BFH hat dies nun jedoch rechtsformbezogen eingeschränkt. Seine Botschaft: Wer sich als potenzieller Gesellschafter zur Gründung einer GmbH und einem nachfolgend geplanten Unternehmenskauf durch diese GmbH beraten lasse, dem stehe als Gesellschafter kein Vorsteuerabzug zu (BFH 11.11.15, V R 8/15, Abruf-Nr. 184493 ). Was das für ...
Bei einem steuerrechtlich anzuerkennenden Arbeitszimmer sind Aufwendungen für Nebenräume (Küche, Bad und Flur), die in die häusliche Sphäre eingebunden sind und zu einem nicht unerheblichen Teil privat genutzt ...
Das FG Düsseldorf hatte seinerzeit entschieden, dass die GrESt-Vergünstigung für Umstrukturierungen im Konzern im Fall einer Neugründung nicht die Einhaltung der fünfjährigen Vorbehaltensfrist voraussetzt (FG ...
Der plötzliche Tod eines Einzelunternehmers kann – insbesondere wenn keine testamentarischen Regelungen getroffen wurden – für die Erben erhebliche ökonomische Probleme mit sich bringen. Zum einen muss geklärt werden, ob und durch wen der Betrieb fortgeführt werden soll. Zum anderen entsteht bei mehreren Erben eine gewerbliche Einkünfte erzielende Mitunternehmerschaft, deren Auseinandersetzung je nachdem, welche Vereinbarungen getroffen werden, erhebliche Steuerfolgen haben kann. Welche ...
Lebt ein Kind im EU-Ausland bei der geschiedenen Ehefrau, ist sie, nicht aber der in Deutschland lebende Vater laut BFH kindergeldberechtigt (BFH 4.2.16, III R 17/13). Dasselbe gilt, wenn das Kind in den Haushalt einer ...
Nimmt ein Kind nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung ein Studium auf, das eine Berufstätigkeit voraussetzt, ist das Studium nicht integrativer Bestandteil einer einheitlichen Erstausbildung.
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Der KI-Hype ist groß. Doch gerade in Rechtsanwalts- und Steuerkanzleien ist Vorsicht angebracht: Was darf wirklich eingesetzt werden? Welche Spielregeln müssen beachtet werden? Das IWW-Webinar am 03.11.2026 gibt Ihnen einen kompakten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen.
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In der Praxis kommt es relativ häufig vor, dass Ehegatten grundbuchrechtlich gemeinsam Eigentümer eines Grundstücks sind, jedoch nur einer der Ehegatten das Grundstück oder einen Grundstücksteil für betriebliche Zwecke nutzt. Die ertragsteuerliche Behandlung solcher betrieblichen Bauten auf fremdem Grund und Boden war bislang in vielen Punkten strittig. Der BFH hat nun im Rahmen einer Grundsatzentscheidung ausführlich zu den Rechtsfolgen Stellung genommen und dabei teilweise völlig neue Wege beschritten ...