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·Fachbeitrag ·Telekommunikation

Abrechnung von Mehrwertdiensten

| Rechnet das Telekommunikationsunternehmen Mehrwertdienste von Drittanbietern ab, darf es nicht einerseits wegen Einwänden auf den Dritt-anbieter verweisen, andererseits verlangen, dass die offenen Forderungen ausgeglichen werden. |

 

Die Telefongesellschaft verlangte von ihrem Kunden, voll zu leisten. Sie forderte ihn dann auf, sich beim Drittanbieter eine Gutschrift erteilen zu lassen. Das LG Potsdam hat den Telefonanbieter zur Unterlassung verurteilt (26.11.15, 2 O 340/14, n.rkr., Abruf-Nr. 146272).

 

PRAXISHINWEIS | Für den Verbraucher besteht das Problem, dass Telekommunikationsunternehmen damit drohen, die SIM-Karte zu sperren, wenn nicht gezahlt wird. Folge: Vielfach zahlen Verbraucher auch auf streitige Forderungen. Nach der Entscheidung des LG Potsdam kann sich nun die Frage stellen, ob der Telefonanbieter bzw. sein Inkassodienstleister oder Rechtsanwalt sich schadenersatzpflichtig macht, wenn er entsprechend droht oder dies umsetzt.

 
Quelle: Ausgabe 02 / 2016 | Seite 21 | ID 43802505