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·Fachbeitrag ·Marktgeschehen

Unternehmen zählen auf Inkassodienstleistungen

| In der Schweiz werden 15 Prozent der Rechnungen verspätet eingezahlt. Daher ist fast die Hälfte der Schweizer Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit Inkassounternehmen angewiesen. |

 

Das ergab eine im November 2017 veröffentlichte Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten 2017“ des auf Forderungsmanagement spezialisierten Rechts- und Finanzdienstleisters EOS, ein Unternehmen der Otto-Gruppe aus Hamburg. Verspätete oder gar nicht beglichene Rechnungen seien der Grund, warum 19 Prozent der rund 200 befragten Unternehmen eine Insolvenz befürchten und professionelles Forderungsmanagement als wichtig einstufen. Mit 42 Prozent sei zudem ebenfalls knapp die Hälfte der Unternehmen der Ansicht, dass Kunden aus Vergesslichkeit zu spät oder gar nicht bezahlen. 39 Prozent der Schweizer Unternehmen klagen laut der Studie sogar über vorsätzliches Nichtbezahlen der Rechnung im Privatkundenbereich. Bei Geschäftskunden seien es immerhin noch 21 Prozent. Da stellt sich die Frage, wie dies bei Ihren potenziellen Mandaten aussieht? Fragen Sie!

 

MERKE | Für Unternehmen muss der Forderungsausfall ins Verhältnis zu ihrer Umsatzrendite gestellt werden. Wenn ein Einzelhandelsunternehmen etwa eine Umsatzrendite von 1,7 Prozent erzielt, muss es die gleiche Ware noch rund 58 mal verkaufen, um insgesamt keinen Verlust zu machen. Das zeigt, wie hoch der Schaden durch nur einen einzigen Zahlungsausfall ist. Hier sind Rechtsanwälte und Inkassounternehmen gefragt, die Liquidität und Rentabilität zu sichern.

 
Quelle: Ausgabe 01 / 2018 | Seite 1 | ID 45039023