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01.12.2018 · Fachbeitrag · Mahnschreiben

Soll der Schuldner motivierend oder drohend gemahnt werden?

| In FMP 18, 176, haben wir über die Entscheidung des BGH vom 23.3.18 (Abruf-Nr. 202953 ) berichtet, wonach das Schreiben eines Inkassounternehmens, das eine Zahlungsaufforderung sowie die Androhung gerichtlicher Schritte und anschließender Vollstreckungsmaßnahmen enthält, keine wettbewerbswidrige aggressive geschäftliche Handlung darstellt. Voraussetzung: Es darf nicht verschleiern, dass der Schuldner in einem Gerichtsverfahren geltend machen kann, den beanspruchten Geldbetrag nicht zu schulden. Die Entscheidung betraf die Klage einer Verbraucherzentrale gegen ein Inkassounternehmen, betrifft aber gleichermaßen Mahnschreiben von Gläubigern und Rechtsanwälten. Der folgende Beitrag gibt Praxishilfen. |