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01.07.2019 · Fachbeitrag · Inkassokosten

Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten beim Forderungseinzug

| Gläubiger und von ihnen beauftragte Inkassounternehmen wurden zuletzt verstärkt von Verbraucher- und Wettbewerbszentralen nach dem Unterlassungsklagengesetz (UKlaG) ins Visier genommen. Diese haben beanstandet, dass Inkassounternehmen für den Forderungseinzug nicht nur die Vergütung für einfache Mahnschreiben, sondern eine Geschäftsgebühr als Rechtsverfolgungskosten erstattet verlangen. Dabei wird auch die Höhe der Gebühr – meist eine 1,3-Geschäftsgebühr – beanstandet. Zwar richten sich die Klagen primär gegen Inkassounternehmen. Doch auch Anwälte sind betroffen, weil die Abrechnungsgrundlagen die gleichen sind. Dass Bedenken von Gläubigern unbegründet sind, Anwälte oder Inkassodienstleister mit solchen Mandaten zu beauftragen, zeigt eine aktuelle Entscheidung des OLG Brandenburg. Sie kann auch als Argument gegen die unter ausgeworfene Behauptung herangezogen werden, die Inkassovergütung dürfe regelmäßig 27 EUR nicht übersteigen. |