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10.01.2017 · Fachbeitrag · Rechtsverfolgungskosten

Zurückweisung des Mahnantrags nach vorgerichtlichem Bearbeiterwechsel

| Reagiert der Schuldner auf vorgerichtliche Mahnungen nicht, stellt sich für Gläubiger die Frage, wie sie weiter vorgehen. Der BGH hat zuletzt am 17.9.15 anerkannt, dass Gläubiger nicht unmittelbar zur Titulierung schreiten müssen, sondern zunächst einen Rechtsdienstleister beauftragen dürfen (Abruf-Nr. 180835 ). Häufig gehen Gläubiger dann wie folgt vor: Sie machen ihre Forderung im ersten Schritt außergerichtlich über einen Inkassodienstleister geltend und später, wenn nötig, ebenfalls außergerichtlich über einen Anwalt. Beanspruchen Gläubiger nun die Rechtsverfolgungskosten für zwei Rechtsdienstleister, führt dies neuerdings im gerichtlichen Mahnverfahren zu Monierungen. Zu Recht, sagt jetzt das AG Coburg. |