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 ·  FaktorsteigerungenDie Anamnese als Begründungshilfe

Autor:  von Caroline-Kristina Havers, Fachwirtin für zahnärztliches Praxismanagement sowie Marketing im Sozial- und Gesundheitswesen, Dortmund

| Für ein gute Therapieplanung und Behandlung ist es notwendig, eine schriftliche Patientenanamnese durchzuführen und diese regelmäßig zu aktualisieren. Der Anamnesebogen unterstützt die Abfrage der allgemein- und der zahnmedizinischen Vorgeschichte und lässt bereits Risikofaktoren und ggf. auch Patientenwünsche und Behandlungsnotwendigkeiten erkennen. Ein Blick auf diese Angaben kann Sie dabei unterstützen, sich auf die Behandlung im Vorfeld einzustellen und Begründungen für die patientenbezogene Faktorenerhöhung zu finden. |

Die Anamnese als Begründungshilfe
( Bild:  ©HNFOTO - stock.adobe.com )

Gestaltung des Anamnesebogens

Es gibt aktuell keine Vorgaben, wie der Anamnesebogen auszusehen hat. Empfehlenswert ist jedoch, einen eigenen Bogen zu erstellen und diesen auf die Praxisbesonderheiten und die Patientenklientel abzustimmen. Die Behandlung von Patienten ab 50 Jahren (50+) stellt den Zahnarzt vor andere Herausforderungen als z. B. die Behandlung von Kindern oder 20-Jährigen. Der Bogen sollte mindestens Fragen nach der allgemeinen Anamnese (frühere Erkrankungen, chronischen Krankheiten, Allergien, Unverträglichkeiten, Ernährung, Rauchen), der zahnärztlichen Anamnese (Zahnschmerzen, Zahnfleischbeschwerden, Schmerzen Kiefergelenk, Beschwerden im Gesichtsbereich etc.) und der aktuell einzunehmenden Medikamente enthalten und regelmäßig aktualisiert werden.