Die EU hat Erleichterungen bei Bilanzregelungen und Offenlegungspflichten für Kleinstunternehmen beschlossen. Von den Befreiungen der am 21.2.12 verabschiedeten „Micro-Richtlinie“ profitieren Unternehmen, die mindestens zwei der folgenden drei Schwellenwerte unterschreiten: 350.000 EUR Bilanzsumme, 700.000 EUR Jahresumsatz und zehn Mitarbeiter.
Eine steuerrechtliche Teilwertabschreibung wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung kommt bei im betrieblichen Anlagevermögen gehaltenen börsennotierten Aktien und Investmentfonds, bei denen das Vermögen ...
Die Erstellung und Veröffentlichung von Jahresabschlüssen deutlich vor den gesetzlich geforderten Fristen ist längst nicht mehr nur Sache der börsennotierten Großkonzerne. Auch mittelständische Unternehmen können ...
Am 28.9.11 hat das BMF (IV C 6 - S 2133-b/11/10009, Abruf-Nr. 113283 ) das finale Anwendungsschreiben zu § 5b EStG (E-Bilanz) veröffentlicht. Jetzt beginnt für die Steuerpflichtigen die Zeit der Analyse der neuen ...
Mit der Neufassung des § 274 HGB durch das BilMoG hat der Gesetzgeber in der Gesetzesbegründung klargestellt, dass Verlustvorträge künftig bei der Ermittlung der aktiven latenten Steuern einzubeziehen sind, wenn und ...
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Beim Erwerb eines Geschäfts- oder Teilbetriebs (Asset Deal) entsteht ein handelsrechtlicher Firmenwert, wenn der Kaufpreis den Wert der Aktiva und Passiva übersteigt. Die Aktiva und Passiva sind mit ihren tatsächlichen Werten (Zeitwert/Teilwert) anzusetzen. Handelsrechtlich galt nach bisherigem Recht ein Ansatz- und Bewertungswahlrecht für den entgeltlich erworbenen Firmenwert (§ 255 Abs. 4 HGB a.F.). Steuerlich muss dieser angesetzt werden, da handelsrechtliche Aktivierungswahlrechte zu steuerlichen ...