24.08.2026 · Nachricht aus AK · Kanzleiorganisation
Neueste Rechtsprechung kann richtig tückisch für den Anwaltsalltag sein.
So hat der BGH kürzlich entschieden, dass ein Anwalt für die Folgen haftet, wenn er seinem Personal eine Anweisung erteilt, sich aber danach widersprüchlich hierzu verhält (4.3.26, XII ZB 244/24, Abruf-Nr. 253234 ).
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24.08.2026 · Fachbeitrag aus AK · Mitarbeiterbindung
Führung läuft in vielen Kanzleien nebenbei. Das hat Folgen: Frust, Konflikte, Ausfälle, Fluktuation und hohe Kosten. Fehlt Orientierung, muss jeder Einzelne selbst herausfinden, was wichtig ist, wie Aufgaben zu bearbeiten sind und woran gute Arbeit gemessen wird. Dadurch fallen Erwartungen und Ergebnisse auseinander. Die gute Nachricht: Wer führen will, muss kein Naturtalent sein. Entscheidend ist, die Führungsrolle bewusst anzunehmen und im Alltag klare Routinen zu entwickeln.
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17.08.2026 · Nachricht aus AK · Kontextverständnis
An der sogenannten Erinnerungsfunktion von ChatGPT wird immer wieder geschraubt. Neben selbst gespeicherten Erinnerungen von Nutzern bezieht ChatGPT auch vergangene Chats ein. Das heißt: Jeder neue Chat baut auf dem auf, was das KI-Tool bereits weiß, damit noch genauere Antworten geliefert werden. Die Funktion lässt sich aber auch ausschalten.
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19.08.2026 · Nachricht aus AK · Anwaltshaftung
Ist ein Klageverfahren durch eine Änderung bzw. Fortentwicklung der Rechtsprechung nahezu aussichtslos geworden, muss der Anwalt seinen Mandanten – egal ob rechtsschutzversichert oder nicht – sehr deutlich darauf hinweisen und etwa zu einer Klagerücknahme raten (BGH 30.4.26, IX ZR 154/24, Abruf-Nr. 254212 ). Die Entscheidungshoheit bleibt beim Mandanten. Belehrt der Anwalt nicht ausreichend, kann die Rechtsschutzversicherung unnötige Anwaltsgebühren aus übergegangenem Recht ...
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14.08.2026 · Nachricht aus AK · Glaubhaftmachung
Eine Systemumstellung der Kanzleisoftware kann die Berufungsfrist kosten. Der Wiedereinsetzungsantrag scheiterte. Entscheidend ist, was ein solcher Antrag zur Glaubhaftmachung enthalten muss (LG Bremen 20.1.26, 51 NBs 812 Js 48590/25 (3/26), Abruf-Nr. 254328 ).
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12.08.2026 · Fachbeitrag aus AK · Der Berater im KI-Wettkampf
Während KI juristische Informationen schneller verfügbar macht, entscheidet künftig etwas anderes über den Wert anwaltlicher Beratung: jene Kompetenzen, die sich nicht automatisieren lassen — Empathie, Kommunikation, Entscheidungsbegleitung, Konfliktfähigkeit und strategische Orientierung. Genau hier setzt Legal Coaching an, die Erweiterung juristischer Arbeit um coachende Methoden. Wer künftig relevant bleiben will, unterstützt Mandanten dabei, die richtigen Fragen zu stellen.
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10.08.2026 · Fachbeitrag aus AK · Aktivrente
Gehen Top-Mitarbeiter der Kanzlei in Rente, ist es oft nicht einfach, adäquaten Ersatz zu finden. Denn der Fachkräftemangel macht auch vor Anwaltskanzleien nicht Halt. Seit dem 1.1.26 kann sich das aber ändern. Denn beschäftigen Kanzleien Mitarbeiter nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiter, ist der an den Mitarbeiter gezahlte Arbeitslohn mit bis zu 2.000 EUR pro Monat steuerfrei. Ein lukrativer Benefit, der viele ausscheidende Mitarbeiter dazu bewegen könnte, (ggf. in Teilzeit) ...
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11.08.2026 · Nachricht aus AK · IWW-Webinare
Mit den IWW-Webinaren können Sie sich nicht nur bequem online fortbilden. Sie bieten darüber hinaus auch zahlreiche weitere Vorteile.
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07.08.2026 · Fachbeitrag aus AK · Schwierige Mandanten Teil 8
Überforderung bedeutet, dass die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen nicht mehr ausreichen, um bestimmte Anforderungen zu bewältigen. So geht es vielen Mandanten, die mit Termindruck, Papierbergen und offenen Fragen zu Ihnen kommen. Sie straucheln, blockieren und brauchen weit mehr als nur juristische Klärung. Sie erfahren in diesem Beitrag, wie Sie mit Struktur, Empathie und Unterstützung die Balance wiederherstellen: damit Ihr Mandant seine Akten und sich selbst wieder sortiert.
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05.08.2026 · Nachricht aus AK · Höchstpersönlich
Ist der Pflichtverteidiger verhindert, liegt es nahe, einen Kanzleikollegen zum Termin zu schicken. Das OLG Hamm hält das nur in einer einzigen Konstellation für zulässig – und zeigt, warum der Unterschied auch bei der Vergütung zählt (17.2.26, 3 Ws 14 u. 15/26, Abruf-Nr. 254654 ).
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