· Fachbeitrag · Mitarbeiterbindung
Schlechte Führung kostet – so geht's besser
von RAin, Coach und Organisationsentwicklerin Sarah Kind, ROBE & RESONANZ® Consulting, Sonthofen
Führung läuft in vielen Kanzleien nebenbei. Das hat Folgen: Frust, Konflikte, Ausfälle, Fluktuation und hohe Kosten. Fehlt Orientierung, muss jeder Einzelne selbst herausfinden, was wichtig ist, wie Aufgaben zu bearbeiten sind und woran gute Arbeit gemessen wird. Dadurch fallen Erwartungen und Ergebnisse auseinander. Die gute Nachricht: Wer führen will, muss kein Naturtalent sein. Entscheidend ist, die Führungsrolle bewusst anzunehmen und im Alltag klare Routinen zu entwickeln.
Führung passiert immer
Fristen laufen, Mandanten warten, Schriftsätze müssen raus. Gleichzeitig braucht eine Mitarbeiterin eine Entscheidung, ein angestellter Anwalt wartet auf Feedback und der Rechtsanwaltsfachangestellte fragt nach Prioritäten. Diese Alltagsszene zeigt: Führung findet jeden Tag.
Im Alltag bleiben Führungsimpulse oft aus. Für Mitarbeitende entsteht dadurch ein Vakuum. Sie müssen selbst einschätzen, was wichtig ist und was von ihnen erwartet wird. Das führt zu Missverständnissen und zu erhöhter Nacharbeit.
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