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  • · Fachbeitrag · Kommunikation

    Körpersprache verstehen und nutzen

    von Dr. Doortje Cramer-Scharnagl, Edewecht

    | Gelungene Kommunikation hängt nicht allein von der Wortwahl ab. Wer Körpersprache richtig zu deuten weiß, schätzt Mandanten schneller richtig ein und kann das eigene Kommunikationsverhalten entsprechend anpassen. Obwohl jeder Mensch in seiner Körpersprache einzigartig ist, gibt es bestimmte Signale, die nach Typ gehäuft vorkommen. Wichtig bei der Interpretation ist es, auch den Kontext der Situation und andere Merkmale wie Mimik und Wortwahl mit einzubeziehen. Die Klassifikationen der folgenden Mandantentypen sind daher erster Hinweisgeber, keine 1:1-Zuordnungen. |

    1. Der schüchterne Mandant

    Betritt ein schüchterner Mandant den Raum, fällt auf, dass er wenig Körperspannung hat oder sich verkrampft. Seine zögerlichen Bewegungen nehmen wenig Raum ein. Der Blick ist unsicher und eher ausweichend. Seine Begrüßung fällt zurückhaltend-höflich aus, er spricht leise, manchmal stockend. Während er sein Anliegen schildert, wirkt es, als wisse er nicht, wohin mit seinen Händen. Vielleicht nestelt er an seiner Kleidung oder seiner Tasche herum oder er schiebt die Auslage auf dem Empfangstresen hin und her.

     

    • So gehen Sie optimal auf schüchterne Mandanten ein
    • Begrüßen Sie den Mandanten freundlich, aber nicht zu gefühlsbetont.
    • Lassen Sie Ihre Stimme warm und freundlich klingen.
    • Verwenden Sie ruhige und fließende Gesten, verzichten Sie auf harte, schnelle, heftige Bewegungen.
    • Nehmen Sie eine ungezwungene, aber nicht zu lässige Körperhaltung ein.
    • Vermeiden Sie alles Laute und Dynamische.