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  • · Fachbeitrag · Mobile Geräte absichern

    Das Smartphone – ein Sicherheitsrisiko in der Hosentasche?

    von Rechtswirtin und Kanzleimanagerin Carmen Wolf, Koblenz

    E-Mails, Videoanrufe, Dokumentenscans, Fotos von Akten oder Ausweisen – auf dem Smartphone sammeln sich mehr vertrauliche Informationen, als den meisten bewusst ist. Geht dieser mobile Datenträger verloren oder wird gestohlen, wird aus dem praktischen Helfer ein berufs- und haftungsrechtliches Problem. Das lässt sich jedoch technisch wie organisatorisch vermeiden.

    Klein, ständig dabei – und leicht verloren

    Gerade, weil Smartphones klein und dauerhaft im Einsatz sind, steigt die Gefahr von Verlust oder Diebstahl. Und dann stellt sich nicht die Frage, ob Daten betroffen sind, sondern welche. Gelangen diese Informationen aber in falsche Hände, zerstört dies das Vertrauensverhältnis zu Ihren Mandanten und zieht zugleich berufs- und datenschutzrechtliche Konsequenzen nach sich (§ 43a Abs. 2 BRAO, Art. 32 DS-GVO).

    Messenger-Dienste: praktisch, aber nicht risikofrei

    WhatsApp ist auch im anwaltlichen Alltag weit verbreitet. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vermittelt eine vermeintliche Sicherheit. Denn Chatverläufe werden automatisch in der Cloud gesichert. Dabei sind die Backups jedoch regelmäßig nicht automatisch verschlüsselt. Gerät der Cloud-Zugang in falsche Hände, sind die Inhalte unter Umständen leichter zugänglich, als Sie vermuten.