23.02.2016 · Fachbeitrag ·
Steuergestaltung
Ein Investitionsabzugsbetrag nach § 7g Einkommensteuergesetz (EStG) kann in einem Folgejahr innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums bis zum gesetzlichen Höchstbetrag aufgestockt werden (Bundesfinanzhof [BFH], Urteil vom 12.11.2014, Az. X R 4/13). Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat nun mitgeteilt, dass es an seiner anderslautenden Auffassung nicht mehr länger festhält und das BFH-Urteil in allen noch offenen Fällen anzuwenden ist (BMF, Schreiben vom 15.1.2016, Az. IV C 6 - S 2139-b/13/10001, ...
23.02.2016 · Fachbeitrag ·
Buchführung
Für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Papier- oder digitaler Form ist eine Rückstellung zu bilden. Die Oberfinanzdirektion Niedersachsen hat in einer Verfügung dargestellt, welche Kosten ...
23.02.2016 · Fachbeitrag ·
Schuldzinsenabzug
Schuldzinsen, die nach der Veräußerung einer zuvor vermieteten Immobilie gezahlt werden, können weiter als (nachträgliche) Werbungskosten abgezogen werden, wenn und soweit die Verbindlichkeiten nicht durch den ...
23.02.2016 · Fachbeitrag ·
Lohnsteuer
Bei üblichen Mahlzeitengestellungen während der Auswärtstätigkeit oder der doppelten Haushaltsführung muss im Lohnkonto grundsätzlich der Großbuchstabe „M“ aufgezeichnet und in der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesen werden. Sofern das Betriebsstätten-Finanzamt für die steuerfrei gezahlten Vergütungen eine andere Aufzeichnung als im Lohnkonto zugelassen hat, ist eine Bescheinigung des Großbuchstabens „M“ für 2014 und 2015 nicht erforderlich. Diese Übergangsregelung wurde nun bis ...
23.02.2016 · Fachbeitrag ·
Erbrecht
Erbe wird man von selbst. Der Erbe tritt automatisch in die Rechtsstellung des Erblassers ein, ohne hierfür etwas tun zu müssen. Das Erbe muss nicht ausdrücklich angenommen werden. Die Erbschaft fällt kraft Gesetz ...
22.01.2016 · Fachbeitrag ·
Lohnsteuer
Die ELStAM-Hotline (ELStAM = E lektronische L ohn St euer A bzugs M erkmale) wurde zum 31. Dezember 2015 eingestellt. Nach dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) stehen für die Beantwortung allgemeiner ...
22.01.2016 · Fachbeitrag ·
Einkommensteuer
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs ist auch die Versorgung und Betreuung eines in den Haushalt des Steuerpflichtigen aufgenommenen Haustieres eine haushaltsnahe Dienstleistung (Urteil vom 3.9.2015, Az. VI R 13/15, Abruf-Nr. 182085 ). Denn Tätigkeiten wie das Füttern, Ausführen und die sonstige Beschäftigung des Tieres oder erforderliche Reinigungsarbeiten fallen regelmäßig an und werden typischerweise durch den Steuerpflichtigen selbst oder andere Haushaltsangehörige erledigt.