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  • ·Fachbeitrag ·Arzneimittel-Richtlinie

    OTC, Life-Style, Off-Label-Use etc. ‒ Aufbau der AM-RL und Bedeutung für die Verordnung

    | Arzneimittelverordnungen sind für viele Ärztinnen und Ärzte ein (hoch-)komplexes Geflecht aus generellen Regelungen mit diversen Ausnahmen und entsprechenden Dokumentationspflichten. Über allem schwebt die Gefahr von Wirtschaftlichkeitsprüfungen und Regressen. In diesem und weiteren Beiträgen in den folgenden AAA-Ausgaben erfahren Sie, wie die Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) aufgebaut ist, was sie umfasst und was die verschiedenen Anlagen (zwölf Stück) für Verordnungen in der Praxis bedeuten. |

    Aufbau und Inhalte der AM-RL

    Bei der Verordnung u. a. von Arzneimitteln ist ein Arzt verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben wie z. B. das Wirtschaftlichkeitsgebot, die Verordnungseinschränkungen bei den nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln oder den Verordnungsausschluss sogenannter Life-Style-Arzneimittel und deren Konkretisierungen in der AM-RL zu beachten. Sind diese Vorgaben nicht bekannt oder wird dagegen verstoßen, ist mit entsprechend begründeten Prüfanträgen der Krankenkassen und ggf. Regressforderungen zu rechnen. Auch aus diesem Grund ist die Kenntnis der Inhalte der AM-RL wichtig. Die AM-RL besteht aus dem Richtlinientext und den Anlagen I bis XII.

     

    AM-RL: Richtlinientext

    In der AM-RL sind die allgemeinen Grundsätze für die Verordnung von Arzneimitteln, stofflichen Medizinprodukten und Verbandmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung festgehalten.