· Fachbeitrag · GOÄ-E 26
Geriatrisches Screening: Neue Chancen durch die GOÄ-Reform
von Dr. med. Heiner Pasch, Kürten
Nach einer Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamts, die im November 2025 veröffentlicht wurde, waren im Jahr 2024 rund 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland 67 Jahre und älter. Laut Prognose werden im Jahr 2038 zwischen 26 und 28 Prozent und im Jahr 2070 im günstigsten Fall 43 Prozent und im ungünstigsten Fall etwa 61 Prozent der Bevölkerung dieses „Rentenalter“ aufweisen. Die demografische Verschiebung hat Konsequenzen für die Leistungen, die Hausärztinnen und Hausärzte erbringen und abrechnen, speziell im Bereich Geriatrie. Auch der GOÄ-Reformentwurf bietet neue Chancen für die Abrechnung geriatrischer Leistungen.
Nr. 119 GOÄ-E 26 – Screening
Im aktuellen GOÄ-Reformentwurf (GOÄ-E 26) existieren für das geriatrische Assessment insgesamt drei Leistungen, von denen die beiden ersten für Hausärztinnen und Hausärzte eine erhebliche Relevanz mitbringen:
- Screening-Test (z. B. geriatrisches Screening nach LACHS), Nr. 119 GOÄ-E 26
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