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  • · Fachbeitrag · ABC der Abrechnung

    „“ – Schlafstörungen

    von Dr. med. Heiner Pasch, Kürten

    Der Patient (64 Jahre) klagt bei seinem Hausarzt, dass er sich schon seit einigen Monaten morgens nicht mehr richtig ausgeschlafen fühlt, ohne dass er seinen Lebensstil und Lebensrhythmus verändert habe. Zudem habe er bemerkt, dass er bei Spaziergängen, vorwiegend wenn es bergauf geht, etwas schlechter Luft bekommt und immer wieder auch husten muss.

    Bild: © IWW

    Befund, Diagnose und weiteres Prozedere

    Der Patient war beim letzten Besuch vor etwa neun Monaten völlig fit und nur selten beim Arzt. Bis auf eine Appendektomie mit 18 Jahren und eine Meniskus-OP vor etwa zehn Jahren sei er immer gesund gewesen. Es gibt keine Dauermedikation, er trinkt wenig Alkohol und rauchte zwischen dem 20. und dem 42. Lebensjahr etwa 20 Zigaretten pro Tag (= 22 Packungsjahre).

     

    Befund: Relativ guter Allgemeinzustand bei Normgewicht; keine Ruhedyspnoe; keine Zyanose; reine Herztöne, keine Geräusche, der Puls liegt bei 84 Schlägen/Min.; RR 145/75 mmHg. Über der Lunge ist ein abgeschwächtes Atemgeräusch vernehmbar, zudem ein leises Brummen; allseits etwas Giemen. Periphere Pulse sind allseits tastbar. EKG: Normofrequenter SR; keine Repolarisationsstörungen; keine Rhythmusstörungen. Spirometrie: Mittelgradige Obstruktion (GOLD 2) bei einem FEV1-Wert von 65 Prozent mit nur diskreter Besserung auf 68 Prozent nach Bronchospasmolyse. Polygrafie: durchschnittlich 20 Atemaussetzer pro Stunde; maximale Dauer 25 Sek.; bei einer minimalen Sauerstoffsättigung von 84 Prozent. Labor: Insgesamt keine Entzündungsparameter; keine Anämiezeichen; Triglyceride 198 mg/dl; die übrigen routinemäßig bestimmten Werte liegen im Normbereich.