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  • ·Fachbeitrag ·ABC der Abrechnung

    „G“ ‒ Grippe

    von Dr. Dr. med. Peter Schlüter, Östringen-Tiefenbach, www.vita-lco.de

    | Mit der Winterzeit beginnt die Saison der erhöhten Inanspruchnahme des Hausarztes wegen mehr oder minder akuter grippaler Infekte. In diesem Zusammenhang stellt sich primär die Frage, ob es sich um einen einfachen Erkältungsinfekt oder eine echte Grippe (Influenza) handelt. |

     

    Der Fall (1. Konsultation)

    Eine 46-jährige Patientin kommt mit seit über zwei Wochen bestehendem Husten und starkem Schnupfen in die Sprechstunde. Sie klagt über seit einigen Tagen zunehmende Kopf- und Gliederschmerzen mit Abgeschlagenheit. Der Husten sei vor allem nachts störend. Bedingt durch den Husten werden auch leichte thorakale Muskelschmerzen angegeben. Fieber sei nicht aufgetreten.

     

    Bei der körperlichen Untersuchung zeigt sich ein Bronchialatmen ohne pathologische Atemgeräusche. Der Rachen ist gerötet, Gehörgänge und Trommelfelle sind bds. ohne pathologischen Befund. Zur Bestimmung der Entzündungsparameter wird sicherheitshalber eine Blutentnahme durchgeführt. Mit der Patientin wird ein Kontrolltermin vereinbart.