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  • ·Fachbeitrag ·ABC der Abrechnung

    „C“ ‒ Cephalgie

    von Dr. Dr. med. Peter Schlüter, Östringen-Tiefenbach

    | Ein 56-jähriger, normgewichtiger Patient (181 cm, 78 kg) stellte sich morgens in der Sprechstunde vor. Er klagte über sehr starke Kopfschmerzen. Seit dem frühen Morgen habe er zudem Nackenschmerzen, weshalb er den Kopf kaum noch bewegen könne. Er sei aufgrund dieser Schmerzen aufgewacht. Eine erkennbare Ursache für den Kopfschmerz lag anscheinend nicht vor. Durch intensive Befragung stellte sich jedoch heraus, dass der Patient einige Tage zuvor einen langen Spaziergang mit Freunden unternommen hatte. Dabei habe ein kräftiger Wind geweht und der Patient habe auch leicht gefroren. |

    Untersuchung und Therapie

    Der Untersuchung der Nackenmuskulatur und der Halswirbelsäule folgte die Untersuchung der gesamten Wirbelsäule einschließlich der Beweglichkeit der Iliosakralgelenke. Dabei zeigte sich in typischer Weise ein Muskelhartspann im Bereich des zervikalen Anteils des Musculus trapezius und des Musculus levator scapulae sowie eine Blockade in Höhe von HWK 5/6 in Rechtsseitneigung und Rotation.

     

    Die neurologische Untersuchung zeigte eine Hypersensibilität im Bereich des Nervus occipitalis major sowie eine Sensibilitätsstörung im rechten Unterarm und der rechten Hand. Der weitere neurologische Status war unauffällig.