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  • · Fachbeitrag · Statistik

    Hausärzte erzielen weniger Honorar aus Kassenabrechnung

    von Alexandra Buba M. A., Wirtschaftsjournalistin, Fuchsmühl

    Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die Kosten- und Ertragsstatistik von Arztpraxen für das Jahr 2023 veröffentlicht. Darin werden Hausarztpraxen aufgeschlüsselt in Allgemeinmedizinische Praxen und solche für Innere Medizin mit hausärztlicher Tätigkeit. Insgesamt ergibt sich eine Zahl von 28.320 Hausärztinnen und Hausärzten in Deutschland, die über 80 Prozent ihrer Einnahmen aus Kassenabrechnung erwirtschaften – allerdings schrumpft dieser Anteil.

    Knapp 30.000 Hausärzte

    Insgesamt gab es im Jahr 2023 in Deutschland 23.467 Praxen für Allgemeinmedizin. Davon waren 15.840 als Einzelpraxis organisiert. Das entspricht einem Anteil von gut zwei Dritteln. Die Erlöse, die sie erwirtschafteten, lagen bei 566.000 Euro, wobei die Einzelpraxen mit einem Wert von 434.000 Euro unter dem der fachgleichen Berufsausübungsgemeinschaften (BAG) liegen, die durchschnittlich 841.000 Euro erwirtschafteten.

     

    Dem standen auf der Kostenseite 295.000 Euro gegenüber, was zu einem durchschnittlichen Reingewinn von 271.000 Euro vor Steuern pro Praxis führte. Im Vergleich zu 2022 hat sich dieser Wert leicht verschlechtert. Die Praxen hatten in 2022 im Schnitt 288.000 Euro vor Steuern erwirtschaftet. Relativ betrachtet ist das ein Ergebnisrückgang von 6,3 Prozent. Zur Einordnung gehört allerdings auch der Blick auf die Jahre zuvor, beispielsweise das Vor-Corona-Jahr 2019, in welchem der Reinertrag bei 252.000 Euro gelegen hatte.