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·Fachbeitrag ·Kassenabrechnung

Seit Anfang 2016 vermehrt Krankenkassenwechsel

| Für das Gros der gesetzlich Versicherten wird es 2016 teurer: Die meisten gesetzlichen Krankenkassen erheben Zusatzbeiträge. Den Versicherten steht durch die Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht zu, das zunehmend wahrgenommen wird. Folgen für Vertragsärzte sind: |

 

  • DMP: Bei Kassenwechsel Neueinschreibung bei der neuen Krankenkasse.
  • Selektivverträge: Nimmt ein Patient teil: Neueinschreibung. Aber nur, wenn die neue Kasse ebenfalls an dem Selektivvertrag teilnimmt.
  • Verordnungen bei Kassenwechsel:
    • Bei Psychotherapie muss der Therapeut die Übernahme der Reststunden beantragen.
    • Bei Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls und über die Dauer der Kassenzugehörigkeit hinaus: Erneut beantragen; es sei denn, die neue Kasse verzichtet auf den Genehmigungsvorbehalt.
    • Häusliche Krankenpflege: Neu verordnen.
    • Ambulante Palliativversorgung SAPV: Neu verordnen.

 

MERKE | Kommt in einem Quartal derselbe Patient vor und nach einem Wechsel der Krankenkasse in die Praxis, sind alle auf den Arzt-, Behandlungs- oder Krankheitsfall begrenzt berechnungsfähigen EBM-Positionen erneut berechnungsfähig: Versichertenpauschalen, Chroniker-, Geriatrie- und Palliativpauschalen usw. Leitsatz: Patient nach Kassenwechsel = neuer Patient!

 
Quelle: Ausgabe 02 / 2016 | Seite 1 | ID 43830239