· Fachbeitrag · ICD-10-Codes
Dignoseschlüssel: Zi stellt Update 2026 für Codierhilfen bereit
Um eine korrekte und möglichst „rückfragearme“ KV-Abrechnung abzugeben, ist eine saubere Verschlüsselung der Diagnosen durch ICD-Codes ein wichtiger Baustein. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat die entsprechenden Unterstützungstools für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte aktualisiert und bereitsgestellt.
Die Diagnosecodes nach dem ICD-10-GM (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, 10th revision, German Modification) werden jährlich aktualisiert. In der Folge hat das Zi nun die
- Codierhilfen (als elektronisches Nachschlagewerk zur Ermittlung der richtigen Diagnoseschlüssel für eine Erkrankung),
- fachgruppenspezifischen Thesauren mit Übersichten zu den jeweils häufigsten Codierungen (beispielsweise zum Download beim Zi die 5-seitige PDF-Datei „Hausarzt-Thesaurus“)
- die Codier-Manuale zu ausgewählten und komplexen Krankheitsbildern wie Demenz oder Covid-19 zur Unterstützung beim Auffinden der Codes bei zusammenhängenden Diagnosen.
Eine hohe Qualität bei der Codierung der Diagnosen sorge für eine bessere Datengrundlage für die Versorgungsforschung und zudem diene sie als Grundlage für die jährliche Anpassung der vertragsärztlichen Vergütung, so das Zi.