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·Fachbeitrag ·Digitalisierung im Gesundheitswesen

DVG beschlossen: Gesetzgeber zieht Daumenschrauben bei fehlendem TI-Anschluss an

| Der Bundestag hat das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) beschlossen, das im Gesundheitswesenfür für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung sorgen soll. Neben der ärztlichen Verordnung von Gesundheits-Apps und der Weitergabe von pseudonymissierten Gesundheitsdaten der gesetzlich Krankenversicherten zu Forschungszwecken werden auch die Sanktionen bei einem fehelnden Anschluss von Arztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) verschärft. |

 

Die Frist, bis zu der Arztpraxen von Vertragsärzten an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein sollten, endete bereits zum 30.06.2019. Denjenigen Praxen, die bislang noch über keinen TI-Anschluss verfügen und die die Komponenten auch nicht fristgerecht bestellt hatten, droht eine Honorarkürzung in Höhe von 1,0 Prozent. An dieser Stelle zieht der Gesetzgeber die Daumenschraube nun weiter an: Ab dem 01.03.2020 sollen die Honorarkürzungen bei Nichtanschluss an die TI auf 2,5 Prozent erhöht werden. Eine Zustimmung des Bundesrates zum DVG, das Anfang 2020 in Kraft treten soll, ist nicht erforderlich.

 

Weiterführende Hinweise

Quelle: ID 46224271