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Kassenabrechnung

Ist die Beratung zur Empfängnisregelung für Hausärzte nicht mehr berechnungsfähig?

Frage: „Zwischenden gynäkologischen Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt lassensich viele meiner Patientinnen orale Kontrazeptiva von mir als ihrembehandelnden Hausarzt verordnen (so genannte Interimsverordnungen).Für die Verordnung berechne ich die Nr. 170 EBM, für diedamit im Zusammenhang notwendigen Beratungen die Nr. 165. Jetzthörte ich im Kollegenkreis, dass die Beratung zurEmpfängnisregelung gemäß Nr. 165 EBM fürHausärzte nicht mehr berechnungsfähig sein soll. Ist daszutreffend?“

Antwort: DieAuffassung Ihrer Kollegen zur Berechnung der Nr. 165 (Beratung imRahmen der Empfängnisregelung) ist zutreffend. DerBewertungsausschuss hat diese Beratung dem fachärztlichenVersorgungsbereich zugeordnet, so dass die Nr. 165 seit dem 1. Januar2003 nicht mehr von Hausärzten berechnet werden kann.

Falls Sie im größeren UmfangVerordnungen von Kontrazeptiva vorgenommen haben und weiterhinvornehmen, können Sie bei Ihrer KV einen Ausnahmeantrag stellen.Einige KVen haben – insbesondere in ländlichen Bereichen, indenen eine dichte Versorgung mit Frauenärzten nichtgewährleistet ist – Hausärzten zugestanden, Beratungenzur Empfängnisregelung weiterhin durchzuführen undabzurechnen.

Quelle: Abrechnung aktuell - Ausgabe 03/2003, Seite 13

Quelle: Ausgabe 03 / 2003 | Seite 13 | ID 100148