· Fachbeitrag · Zahlungsverkehr
Kartenzahlung in der Zahnarztpraxis?
Kartenbezahlsysteme (EC-Karte, Apple Pay usw.) kennen Ihre Patienten aus dem Alltag. Sollten deshalb auch Zahnarztpraxen das bargeldlose Zahlen anbieten – etwa für eine Zahnreinigung? Immerhin haben sich CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag dazu bekannt, neben Bargeld zukünftig mindestens eine weitere elektronische Zahlungsoption für alle Unternehmen mit Kundenkontakt, also auch Zahnarztpraxen, schrittweise verpflichtend einzuführen [1]. Doch lohnt sich das?
Die Vorteile
Bargeldloser Zahlungsverkehr trägt zur Vereinfachung des Praxismanagements bei. So reduziert sich das Bargeldhandling (kein Eintrag ins Kassenbuch, kein Wechselgeld besorgen, Bargeld muss nicht bei der Bank eingezahlt werden etc.). Und es kommt zur Erleichterung für die Buchhaltung: Rechnungen müssen nicht versendet, Zahlungseingänge nicht mit Rechnungen abgeglichen werden, Mahnschreiben werden bei Direktzahlungen obsolet. Da Kartenlesegeräte die Transaktionen digital speichern können, ist es möglich, die Zahlungen in das Praxismanagementsystem bzw. in eine geeignete Buchhaltungssoftware zu importieren, systemabhängig auch vollautomatisiert [2-4].
Für Patienten, die bargeldloses Zahlen aus ihrem Alltag gewohnt sind, ist diese Zahloption, bevor sie zur Pflicht wird, schon heute ein besonderer Service ihrer Zahnarztpraxis [4].
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