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  • · Fachbeitrag · Umdenken im Personalmarketing

    Darum sind digitale Kampagnen und eine Karriere-Seite für die Praxis Pflicht!

    von Dr. Sebastian Schulz, IEQ-health GmbH & Co. KG, Münster, ieQ-health.de

    Mit Blick auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes ( iww.de/s15021 ) wird einmal mehr deutlich, dass Personalmarketing in jedem Wirtschaftszweig in Deutschland ein Dauerthema bleiben wird, um den eigenen Personalbedarf adäquat, zeitnah und im Idealfall nachhaltig zu decken. Denn zum einen werden dem deutschen Arbeitsmarkt durch das Ausscheiden der Babyboomer (geboren ca. 1955–1969) alsbald knapp ein Drittel der heutigen Erwerbspersonen fehlen. Und zum anderen werden ältere Personen zahlenmäßig durch Jüngere nicht ersetzt werden können.

    Potenzielle Bewerber dort abholen, wo sie unterwegs sind

    Die medialen und gesellschaftlichen Veränderungen der vergangenen Jahre zwingen heutige Zahnarztpraxen dazu, Maßnahmen der Personalgewinnung (engl. „Recruiting“) immer stärker in den digitalen Raum zu verlagern, wenn sie erfolgreich sein wollen. Die x-te Job-Anzeige in der lokalen Tageszeitung wird vor allem junge Bewerber nicht mehr erreichen. Zudem ist der Anzeigenraum – vor allem im Verhältnis zum Ertrag – vergleichsweise teuer, auch weil eine einmalige Schaltung meist nicht mit Erfolg gekrönt wird. Zielführend ist daher ein Shift des Marketing-Budgets hin zu Recruiting-Kampagnen über Google- und Sozial-Media-Anzeigen. Die Vorteile im Vergleich zu klassischen analogen Medien sind frappierend:

     

    • Digitale Medien werden mobil konsumiert – das Smartphone ist als ständiger Begleiter täglich im Einsatz und es wird überall auf das Internet zugegriffen. Analoge Medien hingegen muss ein Nutzer gezielt zur Hand nehmen oder „einschalten“, um Werbebotschaften wahrzunehmen.