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  • ·Serie: Klimaschutz in der Zahnarztpraxis, Teil 6

    Narkosegase vermeiden, Amalgambehälter wiederverwenden, Gold recyceln

    Bild:Reduce, Reuse, Recycle note / Marco Verch / CC CC BY 2.0

    von Ursula Katthöfer, Wissenschaftsjournalistin, Bonn, textwiese.com

    | Wer in der Zahnarztpraxis Abfall vermeiden möchte, steckt in einem Dilemma: Die Hygiene erfordert Einwegartikel, die den Müllberg wachsen lassen. Allein die etwa drei Gramm schweren Speichelzieher, die täglich in den knapp 100.000 Behandlungszimmern in Deutschland verwendet werden, verursachen pro Behandlungstag insgesamt etwa zwei Tonnen Plastikmüll. Eine Zero-Waste-Zahnarztpraxis ist bisher nicht möglich. Dennoch lassen sich pragmatische Lösungen finden. |

    Abfallhierarchie in fünf Stufen

    Um natürliche Ressourcen zu schonen sowie Mensch und Umwelt zu schützen, trat 2012 das Kreislaufwirtschaftsgesetz in Kraft. 2020 wurde es novelliert. Es beinhaltet eine fünfstufige Abfallhierarchie:

     

    • Stufe 1: Abfall zu vermeiden, hat oberste Priorität. Das beginnt beim verpackungsarmen Einkauf, reicht über das Meiden von Einwegprodukten und endet dabei, gekaufte Produkte aufzubrauchen. Auch Lebensmittel im Kühlschrank des Sozialraums sollten rechtzeitig verzehrt werden.