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  • ·Interview

    „Der Spülbecher ist das Paradebeispiel für die Diskussion um Nachhaltigkeit!“

    Bild:Stacked / Peter Burka / CC CC BY-SA 2.0

    | 87 Prozent der Zahnarztpraxen in Deutschland haben ein Entsorgungsmanagement. Kein anderer Aspekt zur Nachhaltigkeit wird in Zahnarztpraxen konsequenter verfolgt als die sorgfältige Trennung der Abfälle. So eine Studie der apoBank. Gleichzeitig müssen Zahnärzte viel Einwegmaterial nutzen, um Anforderungen an die Hygiene zu erfüllen. Das lässt die Müllberge wachsen, erst recht seit Beginn der Coronapandemie. Konstantin von Laffert ist Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer und dort verantwortlich für den Bereich Nachhaltigkeit. Ursula Katthöfer (textwiese.com) fragte ihn, ob Hygiene und Nachhaltigkeit sich widersprechen. |

     

    Frage: Sehen Sie Zahnärzte, die Müll vermeiden möchten, wegen der Hygieneanforderungen in einem Dilemma?

     

    Antwort: Natürlich sind die Zahnärztinnen und Zahnärzte manchmal im Dilemma „Müllvermeidung versus Hygieneanforderungen“. Nachhaltigkeit ist aber nicht nur die Vermeidung von Müll, in diesem Bereich hat die Zahnärzteschaft auch schon einiges getan. Es gibt aber viele weitere Ansatzpunkte. Es gilt dabei immer der Grundsatz, dass bei allen Maßnahmen sichergestellt werden muss, dass die Qualität und Sicherheit der Behandlung nicht gefährdet werden darf.