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  • ·Liquiditätssicherung (Teil 2)

    Zeitpunkt eines drohenden Liquiditätsengpasses ermitteln und rechtzeitig intervenieren

    Bild:©200 Degrees - pixabay.com

    von Stephan Goblirsch, BRZ GmbH, Münster

    | Um Liquidität langfristig zu sichern, ist es wichtig, Liquiditätsengpässe früh zu erkennen und die Höhe der zu erwartenden Liquiditätslücke zumindest näherungsweise zu berechne (siehe dazu ZP 10/2020, Seite 11 ff.). Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie mithilfe der kurzfristigen Finanzplanung (Liquiditätsplanung) ermitteln können, zu welchem Zeitpunkt Sie ggf. konkret mit dem Liquiditätsengpass rechnen müssen. Diese Planrechnung kann auch dazu genutzt werden, den Geldzufluss/-abfluss zu steuern. Allein damit sind vermeintlich plötzlich auftretende Engpässe häufig überbrückbar. |

    Liquidität über kurzfristige Finanzplanung steuern

    Liquiditätssteuerung bedeutet für den Praxisinhaber in erster Linie Sicherung der aktuellen und zukünftigen Zahlungsfähigkeit. Dies ist aus Liquiditätssicht der einzig und allein entscheidende Faktor. Kurzfristig ist die Sicherung unabhängig davon, woher die finanziellen Mittel stammen. Die vergangene Liquidität, wie sie z. B. in der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) ausgewiesen wird, ist in diesem Zusammenhang irrelevant. Langfristig kann die Liquidität ausschließlich durch einen rentablen Leistungsprozess gesichert werden.

     

    Die Planstruktur

    Zunächst wird die zeitliche und inhaltliche Struktur des Plans festgelegt. Die Gliederungstiefe ist allein abhängig vom Informationsbedarf des Verantwortlichen (= Praxisinhaber). Er muss sicherstellen, dass das Liquiditätsziel erreicht wird.