Praxiswissen auf den Punkt gebracht.
logo
  • Meine Produkte
    Bitte melden Sie sich an, um Ihre Produkte zu sehen.
Menu Menu
MyIww MyIww
  • ·Crashkurs Praxiscontrolling

    Die Praxiswirtschaftlichkeit auf dem Prüfstand ‒ das richtige Werkzeug!

    Bild:©Joachim Wendler - stock.adobe.com

    von Stephan Goblirsch, betriebswirtschaftliches Rechenzentrum für Zahnärzte (BRZ), Münster, goblirsch-gruppe.de

    | Praxisinhaber sollten auch in betriebswirtschaftlichen Fragen sicher urteilen können. Denn bei aller Unterstützung durch Berater: Entscheiden muss der Praxisinhaber am Ende selbst und auch die Folgen dieser Entscheidungen trägt er allein. Anlass genug, sich die notwendigen betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse anzueignen bzw. sie aufzufrischen. Deshalb wird im Folgenden mit der kurzfristigen Erfolgsrechnung (KER) das geeignete Werkzeug aus dem betrieblichen Rechnungswesen vorgestellt. |

    Inhalt und Aufbau der Erfolgsrechnung

    Die betriebliche Erfolgsrechnung kennt keine gesetzlichen Vorgaben, vielmehr wird ihr Inhalt vom Informationsbedürfnis der Entscheidungsträger bestimmt. Sie ist das zahlenmäßige Spiegelbild des Leistungsprozesses in der Zahnarztpraxis. Die folgende Tabelle skizziert Aufbau und Gliederung der Erfolgsrechnung für eine Zahnarztpraxis.

     

    • Tabelle: KER für eine Zahnarztpraxis
    Fallstudie
    Eigene Daten
    Euro
    in Prozent
    Euro
    in Prozent

    1

    Praxisleistung

    280.000

    100,0

    2

    • Bema

    188.000

    67,1

    3

    • KCH

    118.000

    42,1

    4

    • ZE

    42.000

    15,0

    5

    • Sonstige

    28.000

    10,0

    6

    • GOZ

    92.000

    32,9

    7

    • KCH

    46.000

    16,4

    8

    • ZE

    20.000

    7,1

    9

    • Sonstige

    26.000

    9,3

    10

    Praxiskosten 1

    155.000

    55,4

    11

    • Personal

    80.000

    28,6

    12

    • Material ohne FL

    25.000

    8,9

    13

    • Raum

    20.000

    7,1

    14

    • Sonstige

    30.000

    10,7

    15

    Ergebnis 1

    125.000

    44,6

    16

    Praxiskosten 2

    119.000

    42,6

    17

    • Kalkulatorischer Unternehmerlohn

    92.000

    32,9

    18

    • Kalkulatorische Zinsen

    12.000

    4,3

    19

    • Kalkulatorische Abschreibungen

    15.000

    5,4

    20

    Ergebnis 2

    6.000

    2,0