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Umsatzsteuer

Finanzverwaltung will sich zu CEREC-Geräten äußern

Das Bundesfinanzministerium (BMF) will sich zurumsatzsteuerlichen Behandlung der Umsätze äußern, diemit Hilfe der CEREC-Geräte ausgeführt werden. WichtigsteAussage des geplanten BMF-Schreibens: Das Urteil des Bundesfinanzhofsvom 28. November 1996 wird anerkannt (siehe Ausgabe 8/97, Stichwort„Umsatzsteuer“). Danach gilt: Werden mittels desCEREC-Gerätes Prothetikleistungen erbracht, handelt es sich umumsatzsteuerpflichtige Umsätze, die dem Steuersatz von siebenProzent unterliegen. Werden Leistungen erbracht, die der Ausübungder Zahnheilkunde dienen (computergesteuertes Abtasten des Zahnes mitder Mundkamera), liegen umsatzsteuerfreie Leistungen vor. Schwierig istdie Aufteilung der Umsätze in einen umsatzsteuerfreien und einen-pflichtigen Teil. Die Finanzverwaltung will hierzu wie folgt Stellungnehmen: Soweit für umsatzsteuerfreie und -pflichtige Leistungenein einheitliches Entgelt entrichtet wird, ist es aufzuteilen. Es istnicht zu beanstanden, wenn die jeweiligen Teilentgelte imSchätzungswege aufgeteilt werden. Die Abrechnung der Leistungennach der Gebührenordnung kann dabei als Hinweis auf steuerfreiezahnärztliche Leistungen sowie auf steuerpflichtige Lieferungenvon Zahnprothesen dienen. Dazu der Praxishinweisvon Bernhard Fuchs, Steuerberater aus Volkach: Der Zahnarzt sollteüber einen Zeitraum von etwa einem Jahr die mit Hilfe desCEREC-Gerätes erbrachten Prothetik- und Diagnoseleistungengetrennt aufzeichnen. Den so ermittelten Aufteilungsmaßstab (z.B.80 zu 20) kann er dann in den Folgejahren beibehalten.

Quelle: Zahnärzte-Wirtschaftsdienst - Ausgabe 03/1998, Seite 3

Quelle: Ausgabe 03 / 1998 | Seite 3 | ID 108413