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Kfz-Kosten

Verfassungsmäßigkeit der„Ein-Prozent-Regelung“ für Praxis-Pkw auf demPrüfstand des Bundesfinanzhofs

Wichtige Info für alle Privatnutzer vonPraxis-Pkw: Vor dem Bundesfinanzhof (BFH) ist ein erstes Verfahren zuder Frage anhängig geworden, ob die sogenannte„Ein-Prozent-Regelung“ zu einerÜbermaßbesteuerung führt und damit gegen die Verfassungverstößt. Das Verfahren trägt das Aktenzeichen III R59/98. Das Finanzgericht (FG) Münster, gegen dessen Entscheidungsich die Revision richtet, sah in der seit dem 1. Januar 1996 geltenden„Ein-Prozent-Regelung“ keinen Verfassungsverstoß (FGMünster, Urteil vom 1.10.1998, Az: 12 K 6280/97). Jetzt mußdas höchste deutsche Steuergericht entscheiden, ob eszulässig ist, daß Sie im schlechtesten Fall 100 Prozent derBetriebskosten für einen – auch nur wenig – privatgenutzten Pkw als geldwerten Vorteil für die Privatnutzungversteuern müssen.

Praxishinweis: LegenSie Einspruch gegen Ihren Steuerbescheid ein, wenn Sie diePrivatnutzung Ihres Pkw nach der „Ein-Prozent-Regelung“(Alternative: Fahrtenbuch) besteuern. Berufen Sie sich auf dasRevisionsverfahren beim BFH und beantragen Sie, daß das FinanzamtIhren Bescheid in diesem Punkt ruhen läßt.

Quelle: Zahnärzte-Wirtschaftsdienst - Ausgabe 03/1999, Seite 4

Quelle: Ausgabe 03 / 1999 | Seite 4 | ID 108553