19.05.2026 · Fachbeitrag aus UE · Fiktive Abrechnung
Die Abteilung 101 C des AG Berlin-Mitte hält einen Prüfbericht generell nicht für eine geeignete Grundlage, den Geschädigten bei einer fiktiven Abrechnung auf niedrigere Kosten zu begrenzen. Dem Geschädigten könne nicht zugemutet werden, im Zeitpunkt seiner Restitutionsentscheidung nur aufgrund eines Prüfberichts und ohne zumindest eine Sichtprüfung des Pkw durch einen Kfz-Sachverständigen davon auszugehen, dass der darin behauptete Reparaturaufwand den tatsächlichen ...
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19.05.2026 · Fachbeitrag aus UE · Leserforum
Die vom Schadengutachter zur korrekten Erstellung des Schadengutachtens veranlasste Achsvermessung wird die Werkstatt nicht kostenlos erbringen. Und der Versicherer wird die Kosten dafür nicht erstatten wollen. Diese typische Gemengelage führt zur Frage eines UE-Lesers.
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18.05.2026 · Fachbeitrag aus UE · Gutachterkosten
Erst war Schockstarre nach dem BGH-Urteil zum Sachverständigenrisiko, doch vor einigen Monaten begannen dann doch die Regressprozesse von einigen Versicherern wegen von ihnen als zu hoch empfundenen Sachverständigenhonoraren gegen Schadengutachter. Und da sind sie wieder, die – bisher erfolglosen – Versuche auf diesem Weg eine Abrechnung des Honorars auf Zeitverbrauchsbasis durchzusetzen. Fünf aktuelle Urteile zum Regress des Versicherers gegen den Schadengutachter liegen UE vor.
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18.05.2026 · Fachbeitrag aus UE · Leserforum
Der Geschädigte wollte nicht um die Wirksamkeit eines Anmietungshinweises des Versicherers streiten und hat sich darauf eingelassen, beim vom Versicherer benannten Vermieter das Ersatzfahrzeug anzumieten. Allerdings hat er auf Vollkaskoschutz mit Selbstbeteiligung Null bestanden. Eine Rechnung für den Mietwagen hat er nicht bekommen. Jedoch stellt ihm der Vermieter nun einen Betrag von 15 Euro je Kalendertag für die vollständige Haftungsbefreiung in Rechnung. Das führt zu einer Leserfrage.
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18.05.2026 · Nachricht aus UE · Fiktive Abrechnung
Das hat man auch nicht alle Tage: Das Gericht gibt dem Gerichtsgutachter, der die Höhe der geltend gemachten Reparaturkosten überprüfen soll, im Beweisbeschluss vor, dass er von der Erstattungsfähigkeit von UPE-Aufschlägen, der Verbringungs- sowie der Probefahrtkosten ausgehen soll. Der Gerichtsgutachter bestätigt weitestgehend die Kalkulation des vorgerichtlichen Gutachters. Trotz der Einschränkung im Beweisbeschluss stellt er sich aber gegen die Probefahrtkosten, denn er meint es ...
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05.05.2026 · Nachricht aus UE · Fiktive Abrechnung
Die Berufung des Geschädigten auf die Unzumutbarkeit einer Reparatur des Unfallfahrzeugs in einer vom Schädiger im Rahmen des sogenannten Werkstattverweises benannten freien Fachwerkstatt wird bei fiktiver Schadensabrechnung nicht dadurch ausgeschlossen, dass der Geschädigte das Fahrzeug nach dem Unfall in einer freien Werkstatt reparieren lässt. So lautet der Leitsatz einer aktuellen BGH-Entscheidung zur fiktiven Abrechnung.
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29.04.2026 · Nachricht aus UE · Standkosten
Das zum Totalschaden verunfallte Fahrzeug steht beim Abschleppunternehmer. Die Herausgabe an den Restwertkäufer scheitert, weil das Standgeld noch nicht beglichen ist. Es laufen also weitere Standkosten auf, bis der Geschädigte selbst in Vorleistung getreten ist. Das ist der Stoff, der zum Urteil des AG Schwandorf führte.
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28.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Leserforum
Die anwaltliche Vertretung des Geschädigten übersendet die Reparaturrechnung und das Angebot des Geschädigten, eventuelle Rückforderungsansprüche gegen die Werkstatt an den Versicherer abzutreten. Statt mit vollständiger Erstattung der Reparaturkosten reagiert der Versicherer mit einem Nachbesichtigungsverlangen. Zu dieser Sachlage erreicht UE eine Leserfrage.
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28.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Wiederbeschaffungswert
Der Zeitpunkt der außergerichtlichen vollständigen Schadenregulierung oder der letzten mündlichen Tatsachenverhandlung und nicht der Zeitpunkt der Anschaffung des Ersatzfahrzeugs durch den Kläger ist für die Bestimmung des Wiederbeschaffungswertes (WBW) maßgeblich. Das gilt dann, wenn der Geschädigte auf Gutachtenbasis abrechnet, entschied der BGH im Fall einer Schadenregulierung, die sich über stolze sechs Jahre hinzog. Dieses Urteil des BGH vom 24.03.2026 (Az. VI ZR 165/25, Abruf-Nr.
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