20.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Umsatzsteuer
„Schmiergeldzahlungen“ sind grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig. Strafrechtlich eingezogene Bestechungsgelder führen aber umsatzsteuerrechtlich dazu, dass die Bemessungsgrundlage der in strafrechtlicher Hinsicht betroffenen Umsätze auf den um die eingezogenen Bestechungsgelder geminderten Betrag zu reduzieren ist (BFH 25.9.24, XI R 6/23).
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07.09.2026 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Betriebsprüfung
Der BFH hat in zwei aktuellen Entscheidungen die Nachrangigkeit des externen Betriebsvergleichs gegenüber dem internen Betriebsvergleich dargelegt. Dabei ging es auch um Mängel bei Kassenaufzeichnungen, insbesondere bei der Verwendung offener Ladenkassen. Gleichzeitig hat der BFH seine bisherigen Bedenken hinsichtlich der Geeignetheit der derzeitigen amtlichen Richtsatzsammlung als Schätzungsgrundlage bestätigt (BFH 25.3.26, X R 19/23, Abruf-Nr. 254899 ; BFH 15.4.26, X R 14/24, ...
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20.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Gestaltungstipp
Angehörigen-Darlehen gewinnen vor dem Hintergrund steigender Finanzierungskosten zunehmend an praktischer und steuerlicher Bedeutung. Der Beitrag zeigt, unter welchen Voraussetzungen sich Gestaltungsspielräume eröffnen, wann steuerliche Nachteile drohen und welche Anforderungen Rechtsprechung und Finanzverwaltung an die Anerkennung entsprechender Vereinbarungen stellen. Dabei werden typische Fallkonstellationen praxisnah eingeordnet.
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06.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Influencer
Das Berufsbild des Influencers hat sich etabliert, und die steuerlichen Rahmenbedingungen wurden entsprechend angepasst. Die Sonderausgabe „Influencer und das Steuer(straf)recht“ aus 2024 hat sich bereits umfassend mit der Besteuerung von Social-Media-Akteuren befasst. Das folgende Update vermittelt ein Verständnis der aktuellen steuerlichen Entwicklungen und deren Auswirkungen. Teil 1 bietet einen Überblick über rechtliche Entwicklungen und umsatzsteuerliche Fallstricke sowie ...
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20.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Fahrtenbuchführung
Wer einen Dienstwagen nutzt, der ihm vom Arbeitgeber auch für Privatfahrten überlassen wird, muss den Privatanteil nach der Ein-Prozent-Regelung oder aber nach der Fahrtenbuchmethode versteuern. Gleiches gilt für Firmenwagen von Selbstständigen. Die Fahrtenbuchmethode ist mit einem hohen Aufwand verbunden, denn es müssen sämtliche Fahrten erfasst werden. Die Praxis zeigt aber auch, dass es viele Nutzer mit der Fahrtenbuchführung nicht so genau nehmen, wie es die FÄ gerne hätten. Wird ...
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12.08.2026 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Erwerbsschaden
Das OLG Hamm musste über die Prognose der beruflichen Entwicklung einer unfallgeschädigten Schülerin zur Ermittlung eines entstandenen Verdienstausfallschadens entscheiden. Es greifen verschiedene Indizien.
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20.07.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · August 2026
Zwischen den Erscheinungsterminen der gedruckten Ausgabe von PFB Praxis Freiberufler Beratung halten wir Sie regelmäßig online auf dem Laufenden. Hier ist – jeweils nur kurz angerissen – eine Auswahl der interessantesten Meldungen. Alle Online-Nachrichten finden Sie im Volltext unter dem Veröffentlichungsdatum auf iww.de/pfb .
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21.03.2023 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Visiten
Im Zuge des demografischen Wandels steigt die Zahl älterer Menschen, die nicht oder nicht immer zur zahnärztlichen Untersuchung und Behandlung in die Praxis kommen können. Vor allem Patienten, die in Senioren- bzw. Pflegeheimen oder auch zu Hause betreut werden, sind auf den Besuch des Zahnarztes angewiesen. Die Vergütung von Besuchen und Wegegeld ist im BEMA und in der GOZ unterschiedlich geregelt. Dieser Beitrag erläutert die Honorierung für gesetzlich und privat versicherte Patienten ...
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29.06.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Einziehung
Tatgerichte haben bei einem formwirksamen Überleitungsantrag der Staatsanwaltschaft nach § 435 StPO nach Eintritt eines dauerhaften Verfahrenshindernisses – hier der dauerhaften Verhandlungsunfähigkeit des Angeklagten – kein Ermessen. Sie sind verpflichtet, vom subjektiven in das objektive Einziehungsverfahren überzugehen. Das hat der BGH klargestellt.
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20.07.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · EuG
Das EuG hat auf eine Vorlage des BFH entschieden, dass sog. Tabak-Scraps als Rauchtabak der Besteuerung unterliegt (29.4.26, T-194/25, Abruf-Nr. 254142 ).
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29.06.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Indien
Indien ist für deutsche Unternehmen ein attraktiver Absatzmarkt und gleichzeitig – zumindest gefühlt – steuerlich riskant. Während das Land über die Jahre sein Steuerrecht reformiert und 2025 zuletzt eine umfassende redaktionelle Neuordnung des Ertragsteuerrechts vorgenommen hat, führen Geschäfte mit Indien frühzeitig zu einer Besteuerung vor Ort und treffen auf hohe formale Anforderungen. Der Beitrag ordnet die unternehmerische Praxis steuerrechtlich ein: Zunächst wird die ...
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20.07.2026 · Nachricht aus Familienrecht kompakt · Editorial
Die jüngste Entscheidung des BGH zur Rücknahme eines rechtswidrigen Feststellungsbescheids nach § 8 Abs. 3 VBVG a. F. wird die Diskussion im Betreuungsrecht langfristig prägen (11.2.26, IV AR (VZ) 6/25). Der BGH beruft sich auf die allgemeinen Grundsätze des Verwaltungsverfahrensrechts gem. § 48 VwVfG und öffnet das Betreuungsrecht für Leitlinien aus dem allgemeinen Verwaltungsrecht. Dies erfolgt unter Bezugnahme auf das Rechtsstaatsprinzip und den Grundsatz der Gesetzmäßigkeit ...
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20.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Aus- und Weiterbildung
Lässt eine Rückzahlungsklausel den Schluss zu, dass diese selbst dann greifen würde, wenn der Arbeitnehmer damit unangemessen benachteiligt wird, so ist diese insgesamt unwirksam. Dies gilt jedenfalls bei „AGB-mäßigen“ Klauseln (BAG 21.10.25, 9 AZR 266/24).
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20.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Umsatzsteuer
Abrechnungsdokumente, die zwar Rechnungsaussteller, Leistungsempfänger, Entgelt und Umsatzsteuer ausweisen, aber keinerlei Angaben tatsächlicher Art zur Art und zum Umfang der erbrachten Leistung enthalten, sind weder ordnungsgemäße Rechnungen i. S. d. §§ 14, 14a UStG noch berichtigungsfähige Rechnungen i. S. d. § 31 Abs. 5 UStDV. Eine spätere Ergänzung der Leistungsbeschreibung wirkt in einem solchen Fall nicht auf die Streitjahre zurück (FG Köln 15.11.24, 9 K 1892/22; ...
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20.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Häusliches Arbeitszimmer
Der Aufzeichnungspflicht gemäß § 4 Abs. 7 EStG für Aufwendungen des häuslichen Arbeitszimmers wird in inhaltlicher und zeitlicher Hinsicht nur genügt, wenn sämtliche Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer und dessen Ausstattung einzeln und zeitnah in einer besonderen Spalte der Ausgabenaufzeichnungen, zumindest aber gebündelt in einem gesonderten schriftlichen oder digitalen Dokument aufgezeichnet werden (BFH 24.3.26, VIII R 6/24).
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