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10.08.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Lohnoptimierung

Das BayLfSt äußert sich zur steuerlichen Behandlung von Firmenfitness-Programmen als Sachbezug

Vorteile aus der Überlassung einer Nutzungsmöglichkeit von Firmenfitness-Angebotsnetzwerken stellen beim Arbeitnehmer Arbeitslohn von dritter Seite dar. Mangels eines vergleichbaren marktüblichen Endpreises für private Endverbraucher bestimmt sich der geldwerte Vorteil für den Sachbezug nach den Gesamtaufwendungen des Arbeitgebers inklusive aller Umsatzsteuern und Begleitkosten. Eine Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 34 EStG für enthaltene Präventionskomponenten setzt eine nachweisbare, ... > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Honorarrecht

Zusatzhonorar bei Bauzeitverlängerung:
So vermeiden Sie Nachweisprobleme

Bauzeitverlängerungen kosten Geld. Die Objektüberwachung läuft fort, Besprechungen finden weiter statt, Mängel müssen weiter verfolgt werden, Rechnungen kommen später und Personal bleibt länger im Projekt gebunden. Trotzdem ist es vor Gericht schwer, dafür ein Zusatzhonorar durchzusetzen. Ein Beschluss des OLG Köln zeigt sehr deutlich, warum das so ist. Der Planer hatte eine Bauzeitklausel im Vertrag. Er konnte auch darlegen, dass sich die Bauzeit erheblich verlängert hatte. Am Ende ...  > lesen

21.08.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Grundstücksübertragung

Steuerfalle „Anrechnung auf künftigen Zugewinnausgleich“?

Ein Veräußerungsgewinn i.S. des § 23 EStG ist auch dann zu versteuern, wenn ein Ehegatte eine Immobilie im Rahmen eines vorzeitigen Zugewinnausgleichs, das heißt in Anrechnung auf den zukünftigen Zugewinnausgleich, erhält und die Immobilie innerhalb von zehn Jahren weiterverkauft (FG Niedersachsen 16.3.26, 9 K 170/24; Rev. BFH IX R 4/26). > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Trennung

Erbrechtliche Auswirkungen von Trennung und Scheidung mit Gestaltungstipps – Teil 1

Will sich ein Paar trennen oder ist dies bereits erfolgt, so soll typischerweise die erbrechtliche Situation geändert werden, wenn zum Beispiel durch Verfügung von Todeswegen der Ehegatte, der eingetragene Partner oder der unverheiratete Lebenspartner bedacht ist. Denn im Falle der Trennung wird auch das gesetzliche Ehegattenerbrecht bzw. das Erbrecht des eingetragenen Lebenspartners in aller Regel „unbeliebt“. Das gilt besonders im Falle gemeinsam erworbener und „gemanagter ...  > lesen

29.06.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Kündigung

Kündigen nach bEM: ArbG muss „zielführende Behandlungsmaßnahmen“ real ermöglichen

Spricht der ArbG eine krankheitsbedingte Kündigung aus, bevor er dem ArbN die im bEM als zielführend erkannten Behandlungs- und Entlastungsmaßnahmen tatsächlich zugänglich gemacht und umgesetzt hat, fehlt es regelmäßig an der Verhältnismäßigkeit (§ 1 Abs. 2 S. 1 KSchG). Der ArbG muss substanziiert darlegen, dass trotz Umsetzung dieser Maßnahmen eine erhebliche künftige Belastung des Betriebs zu erwarten wäre.  > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Künstliche Intelligenz

KI-Systeme und Datenschutz: Pflichten aus DSGVO, EU AI Act und § 203 StGB

Künstliche Intelligenz und digitale Planungstools halten flächendeckend Einzug in Architektur- und Ingenieurbüros. Damit entstehen konkrete Rechtspflichten. Die DSGVO verlangt Rechtsgrundlagen für jede Datenverarbeitung, der EU AI Act normiert gestufte Betreiberpflichten und § 203 StGB droht mit Strafbarkeit, wenn Bauherrengeheimnisse ungesichert in KI-Systeme eingespielt werden. Dieser Beitrag sensibilisiert Nichtjuristen für die wesentlichen Pflichten und zeigt anhand konkreter ...  > lesen

01.06.2026 · Nachricht aus Erbrecht effektiv · Scheidung

Keine konkludente Rücknahme des Scheidungsantrags durch Zeitablauf mit der Folge, dass Ehegattenerbrecht wieder auflebt

Der Umstand, dass ein Scheidungsverfahren über einen langen Zeitraum ruht, führt für sich genommen weder dazu, dass von einer konkludenten Antragsrücknahme auszugehen ist, noch zu einer teleologischen Reduktion des § 1933 S. 1 BGB. So der BGH (13.5.26, IV ZB 7/25 Abruf-Nr. 254114 ), der damit eine streitige Rechtsfrage entschieden hat.  > lesen

26.06.2026 · Fachbeitrag aus Privatliquidation aktuell · Prothetik

Zirkonkrone auf Einzelzahn nach analoger Abformung

Die analoge Abformung ist (noch) nicht ad acta gelegt, geht aber inzwischen durch die Anwendung von Intraoralscannern deutlich zurück. Welche Leistungen und Besonderheiten in der Abrechnung bezüglich der prothetischen und zahntechnischen Leistungen bei Zähnen und Implantaten zu beachten sind, erläutert PA anhand einiger Beispiele einer kleinen Beitragsserie. Den Anfang macht die Zirkonkrone auf einem Einzelzahn.  > lesen

17.08.2026 · Fachbeitrag aus ZahnmedizinReport · Parodontitisrisiko

Senken NSAR-Präparate langfristig das PAR-Risiko?

Forschende der Unis Münster und Greifswald schauten bei Patienten mit Osteoarthritis, die Paracetamol oder Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) zur Entzündungs- und Schmerzkontrolle einnahmen, auf das potenzielle Risiko, innerhalb von fünf Jahren erstmalig eine Parodontitis zu entwickeln. > lesen

07.07.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Urlaub

Freistellung unter Urlaubsanrechnung:
Wann der ArbG den Rückruf verspielt

Aus einem einmal bewilligten Urlaub kann der ArbG den ArbN nicht zurückrufen, auch nicht bei einer Freistellung während der Kündigungsfrist nach Erhebung der Klage. Über das Ende der Kündigungsfrist hinaus entfällt der Vergütungsanspruch jedoch, weil die Freistellung nach dem objektiven Empfängerhorizont auf diesen Zeitraum begrenzt war.  > lesen

28.08.2026 · Nachricht aus Kanzleiführung professionell · Amtslöschung

Irreführende Firmenbezeichnung und Löschung im Handelsregister

Zur Entscheidung der Frage, ob eine irreführende und damit unzulässige Firma verwendet wird, ist auf die Rezeption der Bezeichnung bei den potenziellen Geschäftspartnern abzustellen (OLG Düsseldorf 13.3.26, I-3 W 32/26) > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Berliner Testament

Haftungsfalle steuerlicher Rettungsversuch nach dem Erbfall beim Berliner Testament

Das Berliner Testament ist bekanntermaßen der Deutschen liebstes Kind. Erbschaftsteuerlich ist das Berliner Testament bei größeren Vermögen gelinde gesagt ungünstig. So bleiben bei der klassischen Gestaltung, bei der sich die Eheleute zunächst gegenseitig als Alleinerben einsetzen und am Ende die Kinder als Schlusserben bestimmen, die Freibeträge der Kinder beim Tod des ersten Ehegatten ungenutzt. Hinzu kommt, dass sowohl im ersten als auch im zweiten Erbfall regelmäßig die steuerliche ...  > lesen

07.07.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Verhaltensbedingte Kündigung

Traueransprache per WhatsApp-Video:
geschmackloser Scherz oder wichtiger Grund?

Es ist eine erhebliche Pflichtverletzung mit erheblichem Potenzial zur Störung des Betriebsfriedens, wenn ein ArbN eine fingierte Traueransprache über den „Tod“ eines Kollegen im Arbeits-Outfit auf dem Arbeitsgelände filmt und in einer kleinen WhatsApp-Gruppe von ArbN verbreitet. Dieses einmalige Fehlverhalten reicht jedoch regelmäßig nicht für eine fristlose oder ordentliche Kündigung aus. Eine Abmahnung hat hierbei Vorrang.  > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Nachlasspflegschaft

Aufwendungsersatz für Mitarbeiterleistungen des Nachlasspflegers nach dem BGH-Urteil

Mit Beschluss vom 10.9.25 hat der BGH entschieden, dass ein Nachlasspfleger für die Tätigkeit eines von ihm herangezogenen Mitarbeiters keine Vergütung nach seinem eigenen Stundensatz verlangen kann. Vergütungsfähig sei allein die eigene Tätigkeit des bestellten Pflegers. Ein Ersatz für Mitarbeiterleistungen komme allenfalls im Wege des Aufwendungsersatzes in Betracht. Die Frage, ob ein solcher Aufwendungsersatzanspruch nur bei gesonderter Abrechnung der Kosten des Mitarbeiters oder auch ...  > lesen

08.07.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Krankheit

Nach Urlaub direkt krank?
Wann die AUB erschüttert sein kann

Der Beweiswert einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AUB) ist auch dann erschüttert, wenn der ArbN mehrere Jahre in Folge jeweils im Anschluss an seinen Jahresurlaub eine Woche lang – angeblich – arbeitsunfähig erkrankt und er zuvor versucht hat, die Verlängerung seines Urlaubs für den späteren Arbeitsunfähigkeitszeitraum zu erwirken. > lesen

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