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20.10.2026 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Rechtsmittel

Beschwer des Mieters bei Abweisung einer Klage auf Belegeinsicht

Es ist allgemein üblich, dass in Wohnraummietverträgen vereinbart wird, dass der Mieter Betriebskosten trägt (§ 556 Abs. 1 S. 1 BGB) und darauf Vorauszahlungen leistet (§ 556 Abs. 2 S. 1 Alt. 2 BGB), über die der Vermieter jährlich abrechnen muss (§ 556 Abs. 3 S. 1 Hs. 1 BGB). Die vom Vermieter zu erteilende Abrechnung erstreckt sich auf die Vorlage von Belegen, soweit sie erteilt zu werden pflegen (§ 259 Abs. 1 BGB). Die Belegeinsicht soll dem Mieter nicht nur das ... > lesen

28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Der praktische Fall

Ausländische Betriebsstätten bei Start- und Scale-ups – sechs Praxisfälle

Die Internationalisierung von Start- und Scale-ups erfolgt häufig über operative Einzelentscheidungen, etwa die Einstellung von Mitarbeitern im Ausland, die Wohnsitzverlagerung eines Gründungsgesellschafters oder den Einsatz von Employer-of-Record-Dienstleistern (EoR). Steuerlich bergen solche Maßnahmen erhebliche Betriebsstättenrisiken. Denn eine ausländische Betriebsstätte entsteht allein aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse – ohne Gründungsakt, Registereintragung oder ...  > lesen

28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Betriebsstätten

Die neuen Verwaltungsgrundsätze 2026 —
Teil 3: Abkommensrecht

Mit dem finalen BMF-Schreiben vom 18.6.26 (IV B 2 - S 1301/01410/007/264, BStBl I 26, 907) liegen erstmals seit mehr als 25 Jahren umfassende neue Verwaltungsgrundsätze zum Betriebsstättenbegriff vor. Nachdem Teil 1 den innerstaatlichen Betriebsstättenbegriff und Teil 2 ausgewählte Praxisfälle behandelt haben (s. PIStB 26, 237 und 266), steht im dritten und letzten Teil das Abkommensrecht im Mittelpunkt. Neben dem Verhältnis von nationalem und abkommensrechtlichem Betriebsstättenbegriff ...  > lesen

07.10.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Liquidität

Die Sicherheit nach § 650f BGB: Zehn neue Urteile kennen und Ihre Liquidität sichern

Die Bauhandwerkersicherung in § 650f Abs. 1 BGB ist ein Honorarsicherungsinstrument, das sowohl gegenüber schwierigen Auftraggebern als auch in unsicheren Zeiten wertvolle Dienste leisten kann. Dass sie auch von den planenden Berufen „entdeckt“ worden ist, zeigt u. a. die Tatsache, dass viele „Planerfälle“ vor Gericht landen; im September 2026 zuletzt vor dem OLG Stuttgart. Anlass genug für PBP, Sie noch einmal mit dem Grundgedanken der Bauhandwerkersicherung und den jüngsten zehn ...  > lesen

25.09.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · AGG

Der Eiffelturm-Fall und die Grenzen
religiöser Rücksichtnahme im Betrieb

In Paris wurden weibliche ArbN des Eiffelturms bei einem Besuch einer hinduistischen Delegation von ihren regulären Positionen abgezogen. Der anschließende Streik führte zur Schließung des Eiffelturms. Darf ein ArbG Beschäftigte aufgrund des Geschlechts umsetzen oder aus sichtbaren Arbeitsbereichen entfernen, um religiösen oder kulturellen Erwartungen von Kunden bzw. Besuchern zu entsprechen?  > lesen

05.08.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Übertragung von Immobilien

Vorbehaltsnießbrauch: Schenkungsteuer sparen – aber Steuerrisiken beachten

Laufend werden Immobilien zu Lebzeiten auf die nächste Generation übertragen. Soll das steueroptimiert erfolgen, dann findet die Übertragung regelmäßig unter Vorbehalt eines Nießbrauchs statt. Bei dieser ebenso einfachen wie lukrativen Gestaltung sind aber zwei elementare Risiken vorhanden: Der nachträgliche Verzicht des Berechtigten auf den Nießbrauch wie auch der vorzeitige Tod des Berechtigten. Der folgende Beitrag betrachtet den Vorteil sowie die Risiken mit einem Musterfall.  > lesen

22.09.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Gerichtskosten

Richtige Klausel senkt Gerichtsgebühr

Wird ein Rechtsstreit durch Vergleich beendet, liegt die Annahme nahe, dass sich dadurch automatisch auch die 3,0-Gebühr nach Nr. 1210 KV GKG auf 1,0 nach Nr. 1211 Nr. 3 KV GKG reduziert. Doch Vorsicht ist geboten. Denn die Gebührenermäßigung ist kein allgemeiner „Vergleichsrabatt“. Sie setzt voraus, dass einer der gesetzlich geregelten Ermäßigungstatbestände erfüllt ist. Die konkrete Gestaltung des Vergleichs kann daher entscheidend sein. > lesen

08.07.2026 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Änderungen im StVG zum 1.7.26

Punktehandel, digitaler Führerschein und verlängerte Verjährungsfristen

Durch das „Fünfte Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften“ vom 12.5.26 (BGBl. I 2026, Nr. 142) ist erneut das StVG geändert worden. Die Änderungen gehen zurück auf einen Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 7.1.26 (BT-Drs. 21/3505), zu dem der Bundesrat Stellung genommen (vgl. BT-Drs. 21/3505, S. 54) und die Bundesregierung eine Gegenäußerung (BT-Drs. 21/3505, S. 67) abgegeben hat. In dem schließlich verabschiedeten ...  > lesen

15.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Familienstiftung

Steuerfalle Familienstiftung: Wann und wie der Fiskus bei Destinatären steuerlich zugreift

Laufend werden neue Familienstiftungen errichtet – vor allem zur Regelung der Vermögensnachfolge und zur Minimierung erbrechtlicher Risiken. Aber auch steuerliche Privilegien stehen häufig im Vordergrund. Weil Familienstiftungen daneben typischerweise den Stifter und dessen Angehörige finanziell unterstützen, stellt sich in der Praxis eine ganz entscheidende Frage: Wann und wie unterliegen Leistungen der Stiftung an die Destinatäre der Besteuerung?  > lesen

16.09.2026 · Fachbeitrag aus Anwalt und Kanzlei · Schwierige Mandanten Teil 9

Der Unzuverlässige: So klappt die Zusammenarbeit mit unbeständigen Mandanten

Unzuverlässige Mandanten stellen die Nerven von Rechtsanwälten regelmäßig auf die Probe, indem sie benötigte Informationen nicht oder nicht rechtzeitig liefern, Gutachten erst kurz vor Fristablauf lesen und dann schnell noch zahlreiche Korrekturen anfordern. Auch Unpünktlichkeit erschwert eine produktive Zusammenarbeit nachhaltig. In Teil 9 dieser Beitragsserie verraten wir Ihnen praxiserprobte Tricks und Strategien, um selbst mit dem unzuverlässigsten Mandanten vernünftig ...  > lesen

28.04.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Investmentsteuergesetz

Die neue Wegzugsbesteuerung für (Spezial-)Investmentanteile im Privatvermögen

Seit 2025 greift die Wegzugsbesteuerung auch bei ETFs im Privatvermögen. Erfahren Sie alles zu Schwellenwerten, Liquiditätsrisiken und Stundung. > lesen

09.09.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Umsatzsteuer

Übergangsregelung für Tanzschulen

Das Sächsische Staatsministerium der Finanzen (16.2.26, 35-S 7179/62/72-2026/6751) hat die umsatzsteuerliche Behandlung von Tanzschulkursen nach der Neufassung des § 4 Nr. 21 UStG konkretisiert. Hintergrund ist die seit dem 1.1.25 stärker unionsrechtlich ausgerichtete Steuerbefreiung für Bildungsleistungen: Unterricht bleibt nur steuerfrei, wenn er tatsächlich Schul-, Hochschul- oder Ausbildungszwecken dient. Typische Freizeitgestaltung und Freizeitsport sind dagegen steuerpflichtig. > lesen

21.09.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Selbstanzeigeberatung

Entsperrt die 140.000-EUR-Grenze den Sperrgrund des § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 AO?

Der BGH hat entschieden, dass in den Fällen des § 180 Abs. 1 S. 1 Nr. 2a AO eine Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall i. S. d. § 370 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 Alt. 2 AO vorliegt, wenn die einer Personenmehrheit zuzurechnenden Einkünfte zugunsten der Feststellungsbeteiligten um mindestens 140.000 EUR abweichend von den tatsächlich erzielten Einkünften festgestellt sind (14.10.25, 1 StR 445/24, juris). Fraglich ist, wie sich diese Wertgrenze auf den Selbstanzeige-Sperrgrund des ... > lesen

28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Aufdeckung stiller Reserven

Neun Musterfälle zur Entstrickung bei
Verlegung von Sitz und Geschäftsleitung – Teil 2

In den Musterfällen 1 bis 5 (s. Teil 1, PIStB 26, 274) wurde gezeigt, unter welchen Voraussetzungen die Verlegung des Ortes der Geschäftsleitung eine Entstrickungsbesteuerung nach § 17 Abs. 5 EStG auslösen kann. Entscheidend ist dabei, ob durch die Verlagerung das deutsche Besteuerungsrecht an den stillen Reserven der Beteiligung tatsächlich beschränkt oder ausgeschlossen wird. § 17 Abs. 5 EStG erfasst neben der Verlegung der Geschäftsleitung auch die Verlegung des Sitzes einer ... > lesen

28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · DBA Schweiz

Progressionsvorbehalt bei steuerfreier Leistung der gesetzlichen Schweizer Unfallversicherung

Das Taggeld aus der gesetzlichen Schweizer Unfallversicherung ist nach § 3 Nr. 2 Buchst. e) i. V. m. § 3 Nr. 1 Buchst. a) EStG steuerfrei. Es ist mit dem Krankengeld nach dem SGB V vergleichbar und unterliegt deshalb dem Progressionsvorbehalt (§ 32b Abs. 1 S. 1 Nr. 1 Buchst. k) EStG). Entscheidend ist allein, ob die ausländische steuerfreie Leistung mit Leistungen vergleichbar ist, die inländische öffentliche Kassen erbringen (BFH 24.6.26, VI R 26/24, BB 26, 1942).  > lesen

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