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28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Aufdeckung stiller Reserven

Neun Musterfälle zur Entstrickung bei
Verlegung von Sitz und Geschäftsleitung – Teil 2

In den Musterfällen 1 bis 5 (s. Teil 1, PIStB 26, 274) wurde gezeigt, unter welchen Voraussetzungen die Verlegung des Ortes der Geschäftsleitung eine Entstrickungsbesteuerung nach § 17 Abs. 5 EStG auslösen kann. Entscheidend ist dabei, ob durch die Verlagerung das deutsche Besteuerungsrecht an den stillen Reserven der Beteiligung tatsächlich beschränkt oder ausgeschlossen wird. § 17 Abs. 5 EStG erfasst neben der Verlegung der Geschäftsleitung auch die Verlegung des Sitzes einer ... > lesen

28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Der praktische Fall

Ausländische Betriebsstätten bei Start- und Scale-ups – sechs Praxisfälle

Die Internationalisierung von Start- und Scale-ups erfolgt häufig über operative Einzelentscheidungen, etwa die Einstellung von Mitarbeitern im Ausland, die Wohnsitzverlagerung eines Gründungsgesellschafters oder den Einsatz von Employer-of-Record-Dienstleistern (EoR). Steuerlich bergen solche Maßnahmen erhebliche Betriebsstättenrisiken. Denn eine ausländische Betriebsstätte entsteht allein aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse – ohne Gründungsakt, Registereintragung oder ...  > lesen

28.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Betriebsstätten

Die neuen Verwaltungsgrundsätze 2026 —
Teil 3: Abkommensrecht

Mit dem finalen BMF-Schreiben vom 18.6.26 (IV B 2 - S 1301/01410/007/264, BStBl I 26, 907) liegen erstmals seit mehr als 25 Jahren umfassende neue Verwaltungsgrundsätze zum Betriebsstättenbegriff vor. Nachdem Teil 1 den innerstaatlichen Betriebsstättenbegriff und Teil 2 ausgewählte Praxisfälle behandelt haben (s. PIStB 26, 237 und 266), steht im dritten und letzten Teil das Abkommensrecht im Mittelpunkt. Neben dem Verhältnis von nationalem und abkommensrechtlichem Betriebsstättenbegriff ...  > lesen

14.07.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Lohnsteuerhilfevereine

BFH zeigt Grenzen der Beitragsbemessung für Lohnsteuerhilfevereine auf

Der BFH (24.2.26, VII R 18/23) hat aktuell die Beitragsordnung eines Lohnsteuerhilfevereins beanstandet, die bei der Erhebung der Mitgliedsbeiträge auch zusätzliche Entgelte bei Vorliegen von Grundstückseigentum und Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung von Grundstücken vorsah, obwohl diese Tatbestände bereits in anderen Regelungen der Beitragsbemessung berücksichtigt waren.  > lesen

14.07.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Abgabenordnung

Keine verlängerte Abgabefrist bei eigener Steuererklärung eines Steuerberaters

Das FG Niedersachsen hat mit Urteil vom 10.12.2025 (3 K 203/25) zur Verlängerung der eigenen Abgabefrist der Steuererklärung durch einen Steuerberater entschieden.  > lesen

15.05.2018 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Vergütung

Aktuelles PhysioPraX-Gutachten: Angestellte Physios verdienen mehr als Selbstständige

Das vierte PhysioPraX-Gutachten des Deutschen Verbands für Physiotherapie und des Verbands Physikalische Therapie (VPT) liefert erstmals bundesweite Daten. Die Ergebnisse sind alles andere als erfreulich: Viele der befragten Praxisinhaber würden mehr verdienen, wenn sie als angestellte Therapeuten tätig wären. Ein Hauptproblem ist nach wie vor der unentgeltlich zu leistende Bürokratieaufwand. > lesen

04.11.2026 · Fachbeitrag aus ChefärzteBrief · Datenschutz

Gesundheitsdaten in der Kollegen-WhatsApp-Gruppe: 1.000 Euro DSGVO-Entschädigung

Krankenhausärzte, die Diagnosen und Laborwerte eines Kollegen ohne Rechtfertigung in einer beruflich geprägten WhatsApp-Gruppe teilen, verstoßen gegen Art. 9 Abs. 1 DSGVO. Zudem steht dem Betroffenen ein Schadenersatz nach Art. 82 DSGVO zu (Arbeitsgericht [ArbG] Siegburg (22.05.2026, Az. 1 Ca 1741/25, Abruf-Nr. 255987 ). Für Chefärzte als medizinische Führungskräfte mit Vorbildfunktion und Stellvertreter des Arbeitgebers ist das Urteil besonders relevant. > lesen

14.10.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Datenschutz

Gesundheitsdaten in der Kollegen-WhatsApp-Gruppe: 1.000 EUR DSGVO-Entschädigung

Wer als ArbN Diagnosen und Laborwerte eines Kollegen ohne Rechtfertigung in einer beruflich geprägten WhatsApp-Gruppe teilt, verlässt seine Rolle als weisungsgebundene Mitarbeiterin und wird selbst datenschutzrechtlich „Verantwortliche“. Die Weitergabe verletzt Art. 9 Abs. 1 DSGVO. Zudem steht dem Betroffenen ein Schadenersatz nach Art. 82 DSGVO zu. > lesen

14.07.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 20 EStG

Unentgeltliche Ratenzahlungsvereinbarung: Grundsätzlich keine Einkünfte aus
Kapitalvermögen

Vereinbaren die Vertragspartner bei der entgeltlichen Übertragung eines Vermögensgegenstands im Privatvermögen, dass die vom Erwerber zur Erfüllung des Kaufpreises zu erbringenden Teilzahlungen in voller Höhe als Gegenleistung für den Kaufgegenstand geleistet werden sollen und die in der Ratenzahlungsvereinbarung liegende Stundung zinslos gewährt wird, ist für die Besteuerung des Veräußerers von einer unentgeltlichen Stundung der Kaufpreisforderung auszugehen, sofern sich nicht aus ...  > lesen

09.09.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Fristwahrung

Auswirkungen der neuen Postlaufzeiten auf die Wiedereinsetzung

Ein Rechtsmittelführer darf nicht (mehr) darauf vertrauen, dass ein als Standardbrief aufgegebenes Schriftstück schon am nächsten Werktag bei Gericht eingeht (LG Mannheim 13.4.26, 4 Qs 30/26, Abruf-Nr. 254506 ). > lesen

14.07.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Lohnsteuerprüfungen

Mitarbeiterbeteiligung mit negativen
Liquidationspräferenzen

In der Praxis geraten in Lohnsteuerprüfungen des FA immer häufiger Mitarbeiterbeteiligungen mit negativen Liquidationspräferenzen, auch als Hurdle-Shares bekannt, in den Fokus. Hier stellt sich die Frage, ob und in welchen Fällen solche Hurdle-Shares zu Arbeitslohn führen und ob Lohnsteuer fällig wird. Eine aktuelle Verfügung aus der Finanzverwaltung klärt auf.  > lesen

05.02.2019 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Praxisangebot

Raus aus der Behandlungsfalle – Medical Fitness als Zukunftschance

Wer heute mit Physiotherapeuten über ihre Arbeitssituation spricht, bekommt meist zu hören, „wir verdienen zu wenig“ oder „der 20-Minuten-Takt ist stressig“. Doch im Rahmen von Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind Rahmenbedingungen wie Zeit und Verdienst fest vorgegeben. Mehr Freiheiten bieten zusätzliche Bewegungsangebote: Prävention und Fitness mit der attraktiven Schnittstelle Medical Fitness stellen eine sinnvolle Ergänzung des Praxisportfolios dar und ...  > lesen

29.08.2018 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Refresher

Der klassische Weg der Abrechnung:
in 4 Schritten von der Therapie zum Geld

Wenn Sie als Physiotherapeut gesetzlich krankenversicherte Patienten behandeln, erhalten Sie (anders als bei Privatpatienten) Ihre Vergütung für die erbrachte Leistung nicht vom Patienten, sondern Sie rechnen direkt mit der Krankenkasse ab. Der GKV-Spitzenverband hat umfangreiche Auflagen für den Abrechnungsprozess erstellt. Verstöße bzw. Fehler bei der Abrechnung führen immer wieder zu Kürzungen der Vergütung („Absetzungen“). Damit Sie zu Ihrem Geld kommen, führt Sie der folgende ...  > lesen

07.09.2026 · Fachbeitrag aus Apotheke heute · Apothekervergütung

Schutzimpfungen: Veränderte Honorare seit dem 01.09.2026

Zum 01.09.2026 ist die Vergütung für die Durchführung und Dokumentation von Grippeschutzimpfungen in Apotheken von 10,68 Euro auf 11,00 Euro (umsatzsteuerfrei) gestiegen. Zur Abrechnung von Regelleistungen wird weiterhin das Sonderkennzeichen (SOK) 17716926 verwendet, bei Satzungsleistungen hingegen kommt das SOK 17717363 zum Einsatz.  > lesen

14.07.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Einkommensteuer

Berücksichtigung des Altersentlastungsbetrags bei der gesonderten Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags

Zwar regelt Richtlinie 10d Abs. 1 EStR, dass der Altersentlastungsbetrag nach § 24a EStG bei der Ermittlung des Verlustabzugs nach § 10d nicht zu berücksichtigen ist. Doch ganz so klar scheint hier die Rechtslage nicht zu sein. > lesen

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