· Fachbeitrag · Editorial August 2026
Aktuelle Diskussionen in der Stiftungswelt
In der Stiftungswelt gibt es gegenwärtig einige spannende Diskussionen. Echte oder vermeintliche „Stiftungspäpste“ bewerben und propagieren bestimmte Stiftungsformen, wie etwa Familienstiftungen.
Sie werden von anderen Fachleuten deutlich kritisiert. Dieser Kritik kann ich einiges abgewinnen, denn Stiftungen sollte man nicht verkaufen. Stiftungen erfordern eine gründliche und differenzierte Beratung. Sie sind in der Regel ein „Einmal-im-Leben-Projekt“. Da darf es keine Lösungen von der Stange geben. Ich werde nicht müde, das, wo immer ich kann, zu wiederholen und zu betonen.
Außerdem finden sich Beiträge mit kritischer Haltung zum Thema Stiftungen. Es werden etwa große Stiftungen und Stiftungsmodelle sowie Stiftungen von „Superreichen“ kritisiert. Man wendet sich u. a. gegen Machtanhäufungen, Steuersparwünsche und den (angeblichen) Missbrauch von Stiftungsgeldern. Mir scheint, hier wird oft Wissen und genaue Betrachtung durch Haltung ersetzt. Gleichwohl sehe ich, dass es auch bei Stiftungen Missbräuche bis hin zu Sachverhalten gibt, die sich als Erbschleicherei bezeichnen lassen.
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